Drama, Western 1971 1h 49m

Osceola

„Die rechte Hand der Vergeltung“

Regie: Konrad Petzold

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Zum Film

Handlung, Szenen & Fakten

Handlung spoilerarm

Worum es geht

Die Indianer des Stammes der Seminolen haben sich als einzige der Deportation in Reservate widersetzt, sich nach Florida zurückgezogen und treiben nun Ackerbau und Viehzucht. Doch sie sind den weißen Pflanzern im Weg. Diese wollen erstens das Land, zweitens sehen sie ihre Existenz dadurch gefährdet, daß immer mehr schwarze Sklaven zu den Seminolen flüchten. Der aus den Nordstaaten stammende Sägewerksbesitzer Moore, mit einer Seminolin verheiratet, ist für friedliche Einigung und gegen Sklaverei - weil er glaubt, mit freien Lohnarbeitern besseren Profit machen zu können. Plantagenbesitzer Raynes jedoch ist für einen militärischen Vernichtungsschlag. Häuptling Osceola erkennt die Gefahr und versucht, den Provokationen der Weißen auszuweichen. Doch er kann den Ausbruch des Krieges (1835) nicht verhindern.

Ausführliche Handlung anzeigen Quelle: Wikipedia
1835. Der Indianerhäuptling Osceola und dessen Stamm, die Seminolen, leben friedlich in Florida vom Ackerbau und der Jagd. Sie streben ein ruhiges Zusammenleben mit ihren weißen Nachbarn an. Einige derer haben die gleichen Interessen wie der Sklavereigegner Moore, der ein Sägewerk in der Nähe besitzt. Moore beschäftigt auch Farbige, diese aber nicht als Sklaven, sondern als Lohnarbeiter. Doch es gibt auch welche, denen die Seminolen schon lange ein Dorn im Auge sind, so zum Beispiel der reiche Plantagenbesitzer und Sklavenhalter Raynes, der auf dem Land der Seminolen Zuckerrohr anbauen will. Einige entlaufene Sklaven leben bei den Seminolen, was er als Diebstahl von „Privateigentum“ ansieht. Als seine Tochter Gladis ihm berichtet, Osceola hätte ihr Pferd erschreckt (in Wirklichkeit hat er ihr geholfen, das durchgegangene Pferd anzuhalten) und noch dazu einem weiteren Sklaven die Flucht zu den Indianern gelingt, beschließt Raynes zu handeln. Er beauftragt einige Schläger und den Sklavenaufseher Hammer, die Indianer in eine Falle zu locken, um die entlaufenen Sklaven zurückzubringen. Major Thompson besticht den Seminolenhäuptling Emathla mit viel Geld und verlangt dafür nur die Umsiedlung der Seminolen in ein „überaus fruchtbares Land“ in Arkansas. Osceola wird Zeuge der Bestechung und rät seinen Stammesmitgliedern davon ab, Emathla zu folgen, da er ahnt, dass dies eine Falle ist. In Notwehr erschießt er Emathla. Nur eine Handvoll Indianer glaubt den falschen Versprechungen, sie ziehen trotz der Warnung weiter und werden wenig später von Hammer und seinen Leuten kaltblütig niedergeschossen. Anschließend entführt Hammer im Auftrag von Raynes Osceolas Frau Che-Cho-Ter. Osceola befreit seine Frau aus den Händen von Raynes, wobei Hammer zu Tode kommt und das Herrenhaus in Brand setzt. Als ein Kanonenboot eine große Anzahl geflohener Sklaven unter Beschuss nimmt, merkt Osceola, dass er den Krieg nicht länger verhindern kann und sprengt im Alleingang das Kanonenboot in die Luft. Am Ende können die geflohenen Sklaven zusammen mit den Indianern auf Booten fliehen. Moore, dessen Sägewerk vom Kanonenboot zerstört wurde, flieht Richtung Norden, da er in Florida keine Existenz mehr hat. Für die Seminolen ist dies der Beginn eines sieben Jahre dauernden Krieges, der noch viele Opfer auf beiden Seiten fordern wird.

Ausführlichere Inhaltsangabe aus Wikipedia (Handlung, DE), Lizenz CC BY-SA 4.0. Der Bereich kann Spoiler enthalten.

Szenen & Fakten

Szenen, Videos & Fakten

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Länder
Bulgaria · Cuba · East Germany
Studio
ICAIC, DEFA-Studio für Spielfilme
Freigabe
12+

Besetzung

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