Dokumentation über einen Ausflug von sechs schwulen Männern nach Nevada zum Burning Man Festival.
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Der Film folgt dem Leben von Paul Safranek. Der einfach gestrickte und gutmütige Physiotherapeut aus Omaha träumt mit seiner Frau Audrey von einem besseren Leben. In Norwegen gelingt es Wissenschaftlern unter Dr. Jorgen Asbjørnsen, ein radikales Verfahren („zellulare Miniaturisierung“ ) zu entwickeln, mit dem sie die Menschheit auf eine Körpergröße von fünf Zoll (12,7 cm) schrumpfen lassen können. Auf diese Weise lassen sich die Lebenshaltungskosten enorm senken. Die Wissenschaftler glauben, damit einen langfristigen Weg gefunden zu haben, um dem zunehmenden Ressourcenverbrauch der stetig wachsenden Weltbevölkerung begegnen zu können. So entsteht in Norwegen eine Kolonie aus künstlich verkleinerten Menschen, die ihrerseits auch entsprechend kleinen Nachwuchs zur Welt bringen. Manche Teile der Bevölkerung befürchten, dass das Verfahren bald missbraucht werden wird. Später wird sich bestätigen, dass afrikanische Diktatoren rivalisierende ethnische Gruppen schrumpfen lassen. Auch das Heimatschutzministerium ist alarmiert über geschrumpfte Terroristen, die ungehindert die US-Grenzen passieren können. Dennoch wird die kontroverse Behandlungsmethode in den USA mit einigem Erfolg vermarktet. Die reduzierten Bedürfnisse der Menschen nach der Miniaturisierung sollen auch Durchschnittsbürgern ein sorgenfreies Luxusleben ermöglichen. Diesen Verlockungen folgend, beschließen Paul und seine Frau, sich der Miniaturisierung zu unterziehen. Da die klinische Schrumpfung getrennt nach Geschlechtern erfolgt, bekommt Paul nicht mit, dass Audrey kurz vor der Behandlung einen Rückzieher macht, und wacht geschrumpft ohne seine Frau auf. Er zieht in der abgeschirmten Miniaturstadt Leisureland in New Mexico alleine in seine luxuriös eingerichtete Villa. Ein Jahr später hat ihn der Alltag, dem er durch das Downsizing entfliehen wollte, wieder eingeholt. Er wohnt inzwischen in einer kleinen Wohnung. Aufgrund seiner teuren Scheidung ist er gezwungen, wieder Geld zu verdienen. Da er es versäumt hat, seine Lizenz als Therapeut zu verlängern, arbeitet er nun als Kundenberater in einem Callcenter für Möbel. Bei einer Party freundet er sich mit seinem Nachbarn Dušan und dessen Geschäftspartner Kapitän Konrad an. Die beiden Europäer genießen ihr neues Leben mit ausschweifenden Partys, auf denen die attraktivsten Frauen aus Leisureland mitfeiern und auf denen neben viel Alkohol auch andere Drogen konsumiert werden. Eine Wende in Pauls Leben geschieht, als er nach einer durchzechten Nacht Bekanntschaft mit der vietnamesischen Reinigungskraft Ngoc Lan macht. Die Frau war in ihrem Heimatland eine Dissidentin und wurde von der dortigen Regierung zwangsverkleinert. Zusammen mit anderen politischen Gefangenen wurde sie in einer Postbox in die USA abgeschoben. Sie überlebte als Einzige den Versand, verlor dabei allerdings ihr linkes Bein. Paul bemerkt, dass die Beinprothese nicht passt, und bietet an, sie zu reparieren. Ngoc Lan verlangt von ihm, die Reparatur bei ihr zu Hause auszuführen. Zusammen fahren sie mit dem Bus durch einen Tunnel in der hohen Mauer, der in einen bislang unbekannten Teil der scheinbar perfekten Miniaturwelt außerhalb des geschützten Leisureland führt. Dort stehen alte, verrostete Baucontainer in Normalgröße, die zu Mietwohnungen für die armen Immigranten umgebaut wurden. Es gibt weder Aufzüge noch sonstige Annehmlichkeiten. Die Lage der Menschen in den Containern ist trostlos. Ngoc Lan pflegt eine an Krebs erkrankte Frau und versorgt ihre Nachbarn mit abgelaufenen Lebensmitteln und Medikamenten, die sie bei den Bewohnern aus dem luxuriösen Teil von Leisureland erbittet. Paul tut sein Möglichstes, um sie zu unterstützen, kommt dabei jedoch schnell an seine Grenzen. Als er beim Reparaturversuch versehentlich Ngocs Prothese zerstört, verpflichtet sie ihn, ihr beim Putzen zu helfen. Dušan und Konrad wollen eine Reise zur norwegischen Ursprungskolonie von Jorgen Asbjørnsen unternehmen und sind bereit, Paul mitzunehmen, um ihn von seinem Putzeinsatz zu erlösen. Ngoc Lan kann die drei überreden, auch sie mitzunehmen: Ihr Schicksal war auch Dr. Asbjørnsen zu Ohren gekommen, weshalb sie von ihm eine schriftliche Einladung besitzt, in der er sie bittet, ihn zu besuchen. Auf der Reise mit Konrads Boot entwickelt sich eine Liebesbeziehung zwischen Paul und Ngoc Lan. Die Bewohner der ersten Kolonie glauben, dass aufgrund des in der Antarktis massiv austretenden Methans das Ende für die Erdbevölkerung gekommen ist. Aus diesem Grund wollen sie sich in ein von ihnen in den Jahren zuvor erschaffenes, unterirdisches Gewölbesystem zurückziehen. Während Konrad und Dušan das für ein Hirngespinst der in ihren Augen sektenartig lebenden Norweger halten, entschließt sich Paul, ohne Ngoc Lan und seine Freunde mitzugehen. Im allerletzten Moment entscheidet er sich um, kehrt zu Ngoc Lan und mit ihr nach Leisureland zurück, wo die beiden sich nun gemeinsam um die in den Baucontainern lebenden, hilfsbedürftigen Menschen kümmern. ↑ Downsizing review – Matt Damon thinks small in Alexander Payne’s miniature masterpiece. The Guardian; abgerufen am 30. August 2017. ↑ Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag; kein Text angegeben für Einzelnachweis mit dem Namen Biennale. ↑ Alexander Payne – Downsizing. La Biennale di Venezia; abgerufen am 30. August 2017. ↑ Downsizing, Venice Film Festival review: Matt Damon’s shrinking comedy is big on ideas. telegraph.co.uk; abgerufen am 30. August 2017. ↑ ‚Downsizing‘ Review. Hollywood Reporter; abgerufen am 30. August 2017.
Ausführlichere Inhaltsangabe aus
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