Western 1950 1h 21m

Der Scharfschütze

„Sein einziger Freund war sein Gewehr... Seine einzige Zuflucht, das Herz einer Frau!“

Regie: Henry King

Noch keine Kinokritiker-KritikEine redaktionelle Einordnung folgt, sobald sie veröffentlicht ist.

Zum Film

Handlung, Szenen & Fakten

Handlung spoilerarm

Worum es geht

Der legendäre Scharfschütze und Killer Jimmy Ringo ist in die Jahre gekommen und will seinen tödlichen Beruf aufgeben. Doch er muss sich immer neuen Duellen stellen, da ihn jüngere Schützen herausfordern, um die Legende zu besiegen. Als er in Notwehr einen Jungen erschießt, flieht er nach Cayenne. Dort hofft er auf ein neues, gemeinsames Leben mit seiner Frau, die sich schon vor langer Zeit von ihm abgewendet hat. Seine Ankunft in der Stadt ist jedoch eine Sensation und lockt viele Männer an, die ihn besiegen wollen. Doch Ringo ist entschlossen, nicht mehr zu töten – eine Entscheidung mit verhängnisvollen Folgen.

Ausführliche Handlung anzeigen Quelle: Wikipedia
Jimmy Ringo, ein alternder Revolverheld im Wilden Westen, reitet in eine Kleinstadt. Er wird im dortigen Saloon von einem jungen Mann namens Eddie, der vor seinen Freunden angeben will, beleidigt, weil er Ringo aufgrund seiner Gefährlichkeit und Berühmtheit herausfordern will. Ringo ignoriert die Beleidigungen, doch Eddie sucht den Streit und zieht seinen Revolver. Ringo ist schneller und tötet ihn in Notwehr. Im Saloon wird ihm das einhellig bestätigt. Im Recht zu sein bewahrt ihn aber nicht davor, von den drei Brüdern Eddies später angegriffen zu werden. Deshalb verlässt Ringo die Stadt, wird aber von den Brüdern verfolgt. Es gelingt ihm aber mit einer Finte, sie zu entwaffnen, ihrer Pferde zu berauben und wegzureiten. Eddies Brüder wollen Ringo aber weiterhin zu Fuß in die nächste Stadt verfolgen. In Cayenne angekommen, will er Peggy sehen, mit der er einen gemeinsamen achtjährigen Sohn hat. Dort trifft er auf den Sheriff Mark Strett. Beide waren in der Vergangenheit Waffenbrüder bei Überfällen. Strett aber gelang es, weil er rechtzeitig ausgestiegen und nicht so berühmt wie Ringo war, ein bürgerliches Leben anzufangen und ist glücklich damit. Trotz der Freundschaft möchte Strett, dass Ringo die Stadt wieder verlässt, denn seine bereits bekannte Anwesenheit sorgt zunehmend für Unruhe. Ringo bittet Strett darum, Peggy, deren gemeinsamer Sohn er nur als Baby sah, zu fragen, ob sie ihn sehen wolle. Dabei verspricht er, nach entsprechender Klarheit, die Stadt sofort zu verlassen. Strett sucht Peggy, die inzwischen Lehrerin geworden ist, auf: Sie fragt nach Ringos Wohlbefinden und seinem Aussehen, will ihm aber nicht begegnen. Ringo wartet inzwischen im Saloon, während die Situation sich in der Stadt ohne sein Zutun zuspitzt: Der Möchtegern-Revolverheld Hank möchte sich mit ihm messen, eine Fraueninitiative will den „Mörder“ Ringo aus der Stadt zu entfernen, und in dem Gebäude gegenüber dem Wirtshaus legt sich ein Mann namens Marlowe mit einem Gewehr auf die Lauer, um Ringo zu erschießen, weil er denkt, Ringo habe bei einer Schießerei seinen Sohn getötet. Der Barkeeper Mac, der Ringo gegenüber sympathisch ist, freut sich aber wegen seiner Präsenz und der damit aufgrund der Schaulustigen zu erwartenden großen Geschäfte. Hank betritt schließlich mit seinem Revolvergurt den Saloon und will sich mit dem am Tisch sitzenden Ringo anlegen. Ringo aber erklärt ihm, dass er unter dem Tisch seinen Revolver bereits gezogen und auf ihn gerichtet hätte. Hank verlässt den Saloon und beschimpft Ringo später als feige. Als er den Saloon verlassen hat, zeigt es sich aber, dass Ringo in Wahrheit unter dem Tisch Nagelpflege betrieben hatte. Später, als Ringo aus der Verandatür des Saloons tritt, sieht er im letzten Moment einen Gewehrlauf aus dem gegenüberliegenden Gebäude aufblitzen. Ringo verlässt den Saloon durch die Hintertür und kann Marlowe gewaltlos in dessen Zimmer entwaffnen und ihn später in der Gefängniszelle festsetzen. Dabei klärt er ihn auf, dass er seinen Sohn nicht getötet hat, weil er nie an dem Ort jener Schießerei gewesen ist. Strett muss Ringo eröffnen, dass Peggy, die damit ihren gemeinsamen Sohn schützen will, ihn nicht sehen will. Ringo akzeptiert das und macht sich zum Gehen bereit. Da begegnet ihm eine Freundin aus früheren Tagen, Molly, die jetzt im Saloon arbeitet. Molly, die nach wie vor eng mit Peggy befreundet ist, überredet daraufhin Peggy, Ringo zu treffen. Bei ihrem Zusammentreffen wird ersichtlich, dass beide immer noch ineinander verliebt sind. Dennoch will Peggy mit Rücksicht auf ihren Sohn nicht sofort das Dorf mit Ringo verlassen. Sie beschließen, sich im nächsten Jahr noch einmal zu treffen, um möglicherweise eine gemeinsame friedliche Zukunft zu planen. Ringo kann seinen Sohn alleine sehen. Dabei finden sie schnell eine herzliche Beziehung zueinander, ohne dass sich dabei Ringo als sein Vater zu erkennen gibt. Die Brüder von Eddie haben sich unterwegs Pferde gekauft und sind daher, früher als von Ringo erwartet, eingetroffen. Sie legen sich in einen Hinterhalt, werden aber vom Hilfssheriff gestoppt und entwaffnet. Glücklich über die Aussicht, mit seiner Familie eventuell doch eine gemeinsame Zukunft zu haben, besteigt Ringo ein frisches Pferd, um die Stadt möglichst schnell zu verlassen. In diesem Moment jedoch springt Hank hinterrücks aus seinem Versteck und trifft ihn schwer. Der sterbende Ringo erklärt dann den Anwesenden wahrheitswidrig, dass er selbst zuerst gezogen hätte und Hank schneller gewesen wäre. Voller Stolz auf seine vermeintliche Glanztat versteht Hank trotz der deutlichen Erklärung des sterbenden Ringo nicht, dass dieser ihn dadurch dazu verdammt hat, ein rastloses Leben unter ständiger Bedrohung zu führen wie er es führen musste. Erst nachdem der Sheriff es ihm näher erläutert und ihn dann aus der Stadt wirft, wird es ihm allmählich klar. Peggy hindert unterdessen ihren Sohn daran, zu dem sterbenden Ringo zu laufen und geht, mit ihren Emotionen kämpfend, vom Tatort fort. Bei der Trauerfeier ist die ganze Stadt versammelt, sodass die Menschen noch vor der vollen Kirche stehen müssen. Peggy erklärt, sie sei Mrs. Jimmy Ringo und sitzt als Ehefrau mit ihrem Sohn, der jetzt weiß, dass Ringo sein Vater war, in der ersten Reihe. Der Film schließt mit der Silhouette des vor dem Sonnenuntergang reitenden Ringo.

Ausführlichere Inhaltsangabe aus Wikipedia (Handlung, DE), Lizenz CC BY-SA 4.0. Der Bereich kann Spoiler enthalten.

Szenen & Fakten

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Originaltitel
The Gunfighter
Länder
USA
Studio
20th Century Fox
Freigabe
16

Besetzung

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