Fallobst ist ein schwarzhumoriger Kurzfilm über Verdrängung, Verantwortung und die absurde Logik menschlicher Entscheidungen.
Als Sven seine Nachbarin versehentlich bei einem Kaffeekränzchen tötet, überredet er seinen besten Freund Heiko, die Leiche zu vergraben. Doch schnell wird klar, dass sie für das kriminelle Leben nicht geschaffen sind.
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Johann Rettenberger verbüßt eine sechsjährige Haftstrafe wegen eines missglückten Banküberfalls. Der verschlossene Einzelgänger nutzt den Hofgang, um sich mit Dauerlauf auf die Zeit nach dem Gefängnis vorzubereiten. Nach seiner Entlassung trifft er auf dem Arbeitsamt in Wien eine Bekannte aus der Zeit vor seiner Haft, die Angestellte Erika. Bei ihr kann er schließlich vorübergehend einziehen. Seinem skeptischen Bewährungshelfer versichert er, sich mit den Preisgeldern aus Marathonläufen über Wasser halten zu können. Tatsächlich gewinnt er kurz darauf den Wien-Marathon und erhält ein stattliches Preisgeld. Doch auch Rettenbergers kriminelle Neigungen sind längst wieder zum Vorschein gekommen: Mit einer Schrotflinte ausgerüstet, überfällt er mehrere Banken und versteckt die Beute in der Wohnung. Eine Beziehung mit Erika entwickelt sich. Rettenberger könnte von dem erbeuteten Geld ein sorgenfreies Leben führen. Erika jedoch, durch Zeitungsberichte aufmerksam geworden, entdeckt sein Geldversteck und fordert ihn auf, sich eine eigene Wohnung zu suchen. Nach einem siegreichen Bergmarathon wird Rettenberger von seinem Bewährungshelfer erneut angesprochen, dieser will ihn zu mehr Kooperation bewegen. Rettenberger fühlt sich belästigt und erschlägt ihn im Affekt mit der Trophäe. Rettenberger taucht unter. Schließlich wird er nach einem Hinweis von Erika, die von der Polizei unter Druck gesetzt wurde, in seiner von der Bewährungshilfe vermittelten Unterkunft verhaftet. Überraschend gelingt ihm die Flucht aus dem Polizeigebäude. Erika wird nun selbst zum Ziel polizeilicher Ermittlungen und muss eine Wohnungsdurchsuchung über sich ergehen lassen. Rettenberger flieht zu Fuß in das Umland Wiens und schafft es in der Dunkelheit, sich in einem Erdloch vor einer Hundertschaft der Polizei zu verstecken, die den Wald nach ihm durchkämmt. Mit einem Stein erschlägt er einen Polizeibeamten, der sich ihm nähert. Dann raubt Rettenberger in einer Wochenendsiedlung einem Rentner das Auto, wird von diesem jedoch mit einem Messer verletzt. Schließlich ist Rettenberger mit dem Wagen auf der Autobahn, von einem Polizeihubschrauber und einer Flotte von Polizeifahrzeugen verfolgt. Er kann einem jungen Pärchen den Wagen rauben und seine Flucht fortsetzen. Wegen des Blutverlustes muss er aber anhalten. Mit letzter Kraft telefoniert er nochmals mit Erika, dann stirbt er im Wagen, nur wenige Meter von einer Notrufsäule entfernt.
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