Kommunistische Jugendverbände und die Hitlerjugend stehen sich im Berlin der beginnenden 1930er Jahre als verfeindete Organisationen gegenüber. Heini Völker, Druckerlehrling und Sohn eines Kommunisten, lässt sich auf die Seite der Hitlerjugend ziehen und verrät einen geplanten kommunistischen Anschlag auf das Hitlerjugendheim. Nachdem sich auch sein Vater dem Nationalsozialismus zuwendet, wird Heini als „Quex“ in die Hitlerjugend aufgenommen. Bei einer Propaganda-Aktion im heimatlichen Arbeiterviertel wird er von Kommunisten niedergeschossen und stirbt.
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Der Berliner Druckerlehrling Heini Völker ist Sohn eines zum Kommunismus tendierenden Vaters. Heinis Mutter bleibt demgegenüber ambivalent und weitgehend unpolitisch. Die kommunistische Jugendorganisation lädt Heini zu einem Zeltlager ein. Diese Organisation (in der Handlung fortlaufend als Kommune bezeichnet) wird als liederlich, der sexuellen Ausschweifung ergeben und in ihrer Organisationsstruktur mafiös dargestellt. Heini missfällt all dies, er findet die Hitlerjugend viel ansprechender. Sie wird als ehrbar, vom Mittelstand geführt und einem „neuen“ nationalen Deutschtum ergeben dargestellt. Mit Lagerfeuerromantik sowie dem Propagieren von Mut, Tapferkeit und Heldentum (bis zum Heldentod) erscheint sie außerdem sehr attraktiv für Jugendliche. Schließlich meint er, dort herrsche mehr Disziplin und Organisation. Sein Vater hingegen möchte, dass er Mitglied bei den Kommunisten wird. Kurz darauf erhält Heini eine Einladung der Hitlerjugend. Diese hat sich, um die Kommune herauszufordern, ihr Quartier in derselben Straße gewählt wie die Kommunistische Jugendinternationale. Deren Anführer, ein Freund von Heinis Vater, organisiert einen Anschlag auf die Räumlichkeiten der Hitlerjugend. Die Hitlerjungen glauben zunächst, dass Heini dafür verantwortlich sei. Aber auch das bringt diesen nicht von seinem Wunsch ab, der Hitlerjugend beizutreten. Aus diesem Grund informiert er die Jugendlichen, dass ein weiteres Attentat gegen sie geplant sei. Den Kommunisten, die ihren Sprengstoff vermissen, ist sofort klar, wer dafür verantwortlich ist. Heinis Mutter ist der gesamten Situation nicht mehr gewachsen und beschließt aus Furcht, sich selbst und ihren Sohn mit Gas umzubringen. Heini überlebt diesen Versuch eines erweiterten Suizids und verbringt eine kurze Zeit im Krankenhaus. Dort trifft sein Vater auf den Anführer der Hitlerjugend. Man spricht über Heinis Zukunft. Heini wird letztendlich Mitglied der Hitlerjugend unter dem Namen Quex. (Die reale Person Herbert Norkus hatte diesen Spitznamen von seinen Kameraden erhalten, da er „Befehle schneller als Quecksilber ausführe.“ ) Während einer Wahlkampagne verteilt Heini Flugblätter der Nationalsozialisten in seinem alten Wohngebiet. Die Kommunisten haben jedoch nicht vergessen, dass er sie aus ihrer Sicht verraten hat, und ermorden ihn. ↑ Jay W. Baird: To Die for Germany. Heroes in the Nazi Pantheon. Bloomington 1992, S. 120.
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