Ein Musterschüler. Ein strenger Vater. Als Panikattacken Jatis Leben aus der Bahn werfen, lassen sich die Risse in seiner Familie nicht mehr verbergen.
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Im Mittelpunkt der Handlung steht Jati, ein ambitionierter und außergewöhnlich begabter Musterschüler, der regelmäßig renommierte Naturwissenschaftswettbewerbe gewinnt und als Stolz seiner Familie gilt. Hinter seinen akademischen Erfolgen verbirgt sich jedoch ein hoher persönlicher Preis. Sein Vater stellt höchste Ansprüche an ihn, misst seinen Wert ausschließlich an seiner Leistung und setzt ihn dadurch unter enormen Druck. Was nach außen wie Fürsorge erscheint, empfindet Jati zunehmend als erdrückende Belastung. Als die Erwartungen schließlich überhandnehmen, erleidet er nach einem großen schulischen Erfolg schwere Panikattacken, wodurch die Spannungen innerhalb der Familie unübersehbar werden. Eine entscheidende Wende bringt ein Schulprojekt, bei dem Jati seine eigene Familiengeschichte und seinen Stammbaum recherchieren soll. Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit seines Vaters deckt tief sitzende, generationenübergreifende Wunden auf. Jati beginnt zu verstehen, dass unausgesprochene Erfahrungen die unbarmherzige Haltung seines Vaters geprägt haben. Diese Aufarbeitung führt schließlich zu einer unvermeidbaren Konfrontation, eröffnet jedoch auch neue Perspektiven. Während Jati sich seinen Ängsten stellt, beginnt er herauszufinden, wer er jenseits von Leistungsdruck und familiären Erwartungen ist. Dabei erkennt er, dass Wahrheit, gegenseitiges Zuhören und Selbstakzeptanz wichtiger sind als Auszeichnungen und Erfolge, und ebnet den Weg zu persönlicher Freiheit, einer eigenen Identität und einer möglichen Versöhnung.
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