Knacki Sandra hat einen schlechten Tag. Der ihres Wärters wird schlechter. Diana und Damien waren mal zusammen glücklich. Jetzt treffen sie sich im Supermarkt, und es fällt ihnen ein, wie sehr. Holly kehrt zurück in das Haus von Kindheit und Missbrauch, um ihrer Wut freien Lauf zu lassen. Als Krankenschwester dagegen ist sie ein echter Trost für Camille, die Brustkrebspatientin. Auf einer Party lernt Sonia auf die harte Tour, dass ihre Beziehung tot ist. Womit auch eine Tochter erst mal klar kommen muss.
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Der Film beginnt in einem Gefängnis und endet auf einem Friedhof. Erzählt werden kurze Sequenzen aus dem Leben von neun Frauen, die in Los Angeles leben. Sandra Die inhaftierte Sandra darf nur einmal im Monat von ihrer kleinen Tochter besucht werden und bricht zusammen, als die Gegensprechanlage für das fünfminütige monatliche Gespräch im Besucherraum streikt. Sie wendet sich daraufhin an verschiedene Wachen, die jedoch nicht helfen können, was eine verzweifelte Wut in ihr auslöst. Durch die dicke Scheibe versucht sie dann trotzdem ihrer Tochter zumindest zu übermitteln, wie sehr sie sie liebe. Überfordert von der Situation wird sie anschließend sehr laut und wütend, sodass die Wachen Gewalt anwenden, da Sandra sowieso als widerspenstige Gefangene gilt, was gerade an einem solchen Ort von Nachteil ist. Diana Die hochschwangere Diana trifft im Supermarkt auf ihre ehemalige große Liebe Damian. Beide sind inzwischen anderweitig verheiratet. Obwohl sie nur bedeutungslose Gemeinplätze austauschen, liegt wie früher Erotik in der Luft und ein vertrautes, aber gleichzeitig beängstigendes Gefühl, sich in der Gegenwart des jeweils anderen aufzulösen. Eigentlich ist beiden klar, dass sie sich niemals hätten trennen dürfen. Damian drückt das so aus: „Wir sind Damian und Diana. Das wird sich nie ändern.“ Holly Holly, eine schwarze Frau, kehrt in das Haus ihrer Kindheit zurück, um ihren Stiefvater Ron zur Rede zu stellen, der sie einst sexuell missbrauchte. Dort trifft sie auf ihre jüngere Schwester Vanessa, die sie praktisch großgezogen hat. In einem Gespräch zwischen den Schwestern wird deutlich, dass Holly einen Punkt in ihrem Leben erreicht hat, in dem sie ihr Leben nur weiterleben kann, wenn sie ihren Stiefvater mit dem seinerzeitigen Missbrauch konfrontiert. Nachdem Vanessa Ron angerufen und gebeten hat, nach Hause zu kommen, kommt es zu einer dramatischen Auseinandersetzung in deren Verlauf Holly droht, nicht nur Ron, sondern auch sich selbst zu erschießen. Unklar bleibt, ob Holly wirklich missbraucht worden oder psychisch krank ist. Ihr Stiefvater äußert sich nicht zu den Vorwürfen. Sonia Sonia und ihr Partner Martin besuchen die neue elegante Wohnung ihrer engsten Freunde Lisa und Damian. Sonia hat Probleme mit Martin, da sie die emotionale Distanz, die er zwischen ihnen errichtet hat, nicht überwinden kann. Als Martin sie vor ihren Freunden bloßstellt, ist das sehr aufschlussreich für die junge Frau, zumal das einmal mehr die Distanz zwischen dem Paar betont. Für Sonia ist es kaum hinnehmbar, dass Martin auch eine Abtreibung, die sie vor einigen Jahren hatte, zur Sprache bringt, wohl wissend, wie sehr er sie damit verletzt. Samantha Samantha, schön, jung und klug, ist im Zwiespalt mit sich selbst, einerseits möchte sie ein Elite-College im Osten des Landes besuchen, andererseits will sie ihren rollstuhlnutzenden Vater Richard und ihre schwer geprüfte Mutter Ruth nicht verlassen, da sie als Vermittlerin zwischen den Eltern, die einen mehr unausgesprochenen Krieg miteinander führen, fungiert. In einem Gespräch mit ihrer Mutter, versucht diese ihr klarzumachen, wie schwierig es ist, eigene Wünsche immer zurückzustellen und kaum noch Perspektiven zu haben. Lorna Lorna trifft ihren taubstummen Ex-Mann Andrew auf der Beerdigung seiner Ehefrau wieder. Für deren Selbstmord machen einige Gäste Lorna verantwortlich, da Andrew sie noch immer sichtlich liebt. Andrew zieht Lorna zur Seite und erklärt ihr in einem Nebenraum des Gebäudes, in dem die Trauerfeier stattfindet, in Gebärdensprache, dass er sie nach wie vor liebe und seine zweite Frau nur ein Ersatz für sie gewesen sei. Auch wenn er masturbiere, denke er nur an sie. Tatsächlich haben beide schnellen Sex, bevor jemand an die Tür klopft. Lorna ahnt, dass sie, ohne ihr eigenes Zutun und Wissen, einer der Gründe ist, warum Andrews Frau den Freitod gewählt hat. Ruth In einer Vollmondnacht plant Ruth einen Seitensprung mit dem schottischen Witwer Henry, der ein netter Kerl zu sein scheint und lebenskluge Kommentare abgibt, die Ruth ihre Position überdenken lassen. Beide bekommen mit, wie Polizisten in ein Motelzimmer eindringen und eine Frau verhaften, bei der es sich um Sandra aus dem ersten Film handelt. Ruth beobachtet, wie Sandra abgeführt wird. Nachdem sie ins Zimmer zurückgekehrt ist, erhält sie einen Anruf ihrer Tochter Samantha, der Schuldgefühle in ihr auslöst, sodass sie ihren Mann nicht mehr betrügen kann. Camille Camille steht unmittelbar vor einer Brustkrebs-Operation. Die Angst treibt sie um, während der OP in Narkose liegend anderen hilflos ausgeliefert zu sein. Camilles geduldiger Ehemann Richard bekommt einen Teil dieser Angst ebenso zu spüren, wie den gegen ihn gerichteten Zorn. Auch gegenüber der Krankenschwester reagiert Camille aufbrausend. Als diese ihren Infusionstropfen ein Beruhigungsmittel hinzufügt, wird die angespannte Frau langsam ruhiger und dann – irgendwie sogar glücklich. Das Beruhigungsmittel hat seine Aufgabe erfüllt und Camille dazu gebracht, das Gute in den Geschehnissen zu sehen. Maggie Maggie macht ein Picknick mit ihrer Tochter Maria – auf einem Friedhof. Ob es sich bei dem bescheidenen Grab, vor dem sie die Decke ausgebreitet hat, um das Grab ihres Mannes oder eines nahen Verwandten handelt, bleibt im Dunkeln. Als Maria dort eine Katze bemerkt, wirft sie die Frage in den Raum, ob Katzen wirklich neun Leben hätten. Ihre Mutter meint daraufhin, dass sie das nicht glaube. Als Maria hinter einem Baum Pipi macht, taucht dort plötzlich eine (imaginäre?) Wache auf. Maggie staunt – mehr für sich selbst – darüber, dass es erstaunlich sei, dass Menschen, die so viel auf ihren Schultern tragen müssten, es trotzdem durchs Leben schafften. Während Maggie sich mit ihrer Tochter unterhält, steigt die Trauer in ihr ganz plötzlich übermächtig auf, sie fängt sich jedoch wieder und schluckt sie hinunter. Möglich ist auch, dass Maggie allein auf dem Friedhof ist und ihre Tochter tot und nur in ihrer Phantasie bei ihr. Zusammenfassung Einige Geschichten sind miteinander verknüpft. So trifft Holly in der Geschichte „Camille“ als Krankenschwester auf. Der Wächter von Sandra erscheint auch als Vater bei Holly. In der Geschichte „Ruth“ wird die Verhaftung von Sandra gezeigt, worauf Henry mit Ruth über Illusionen philosophiert. In der darauffolgenden Geschichte „Maggie“ entpuppt sich deren Tochter Maria als eine solche Illusion. Das Kind hatte sich zuvor sehr über Weintrauben gefreut, die offenbar ihre Lieblingsfrucht waren. Am Ende der Szene legt Maggie – plötzlich allein – die Weintrauben auf ein Grab.
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