Einmal im Jahr kommt der Tag.Wenn die Würfel fallen, wartet schon die nächste Kneipe auf der Strecke
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Kapitel 1: Es war einmal im von Nazis besetzten Frankreich 1941: Der Hof des Milchbauern Perrier LaPadite wird von Hans Landa, einem „Oberst der SS“, einer Inspektion unterzogen. Der auf das Auffinden von versteckten Juden spezialisierte Landa vermutet, dass der Bauer die seit der deutschen Besetzung Frankreichs verschwundene jüdische Familie Dreyfus – Milchbauern aus der Nachbarschaft – versteckt. In einem zunächst sehr höflichen, im weiteren Verlauf aber immer perfideren Gespräch erweckt Landa beim Bauern die Angst, er wisse genau Bescheid. Gleichzeitig bietet Landa ihm an, seine Familie zu verschonen und darüber hinaus sogar zu belohnen, wenn er kooperiere. Schließlich verliert der Bauer die Fassung und verrät das Versteck der Familie. Daraufhin eröffnen Landas SS-Männer das Feuer auf die unter den Fußbodendielen kauernde Familie. Als einzige Überlebende lässt Landa die Tochter Shosanna entkommen. Kapitel 2: Inglourious Basterds In einer britischen Kaserne stellt der von Jim Bridger und Indianern abstammende Lieutenant Aldo Raine eine jüdische Kampftruppe zusammen. Diese wird hinter den feindlichen Linien in Frankreich abgesetzt, um so viele „Nazis in Uniform“ wie möglich zu töten. Lieutenant Raine verlangt seinen Männern zusätzlich ab, die Leichen nach der Vorgehensweise seiner indianischen Vorfahren zu skalpieren. Der Einheit gelingt die Landung, die Männer beginnen, das deutsche Heer durch Guerilla-Aktionen zu dezimieren, und begehen dabei zahlreiche Kriegsverbrechen, was ihnen unter den deutschen Soldaten den Namen Basterds einbringt. Um Berichte ihrer Taten und damit die Furcht vor den Basterds zu verbreiten, lassen sie einige Soldaten am Leben; Lieutenant Raine ritzt diesen jedoch vorher ein Hakenkreuz in die Stirn, um sie für immer als Nazis zu kennzeichnen, auch wenn sie ihre Uniform ablegen sollten. Kapitel 3: Deutscher Abend in Paris 1944: Shosanna Dreyfus betreibt unter dem Decknamen Emmanuelle Mimieux ein Kino in Paris. Shosanna und ihr dunkelhäutiger französischer Angestellter und Liebhaber Marcel haben das leerstehende Kino vor den Flammen gerettet. Die Geschichte, dass das Kino von Shosannas Tante vererbt sei, dient als Tarnung gegenüber den Nazis. Sie erweckt das Interesse des an Kinofilmen interessierten deutschen Scharfschützen Fredrick Zoller. Dieser ist zu Ruhm gelangt, indem er, von seiner Truppe abgeschnitten, von einem Glockenturm aus 250 feindliche Soldaten im Laufe von drei Tagen erschossen hat, bevor sich die verbliebenen 50 Soldaten zurückzogen. Dies wurde als deutscher Propagandafilm Stolz der Nation mit Zoller in der Hauptrolle verfilmt und soll nun in Paris uraufgeführt werden. Zoller überredet Goebbels, die im Ritz geplante Uraufführung in Emmanuelles Kino zu verlegen. Als diese erfährt, dass Hans Landa (als Chef für die Sicherheit) und weitere hohe Nazis anwesend sein werden, fasst sie den Entschluss, zusammen mit Marcel das Kino während der Vorführung in Brand zu setzen, um alle Anwesenden zu töten. Kapitel 4: Operation Kino Der britische Lieutenant Hicox erhält vom Alliierten Oberkommando den Befehl, sich den Basterds anzuschließen und sich mit der deutschen Schauspielerin Bridget von Hammersmark, die als Agentin für die Alliierten arbeitet, zu treffen. Sie arbeiten den Plan aus, dass sich von Hammersmark, Hicox und die beiden deutschen Mitglieder der Basterds Zugang zu der Premiere in Shosannas Kino verschaffen sollen, um dieses mitsamt dem anwesenden Adolf Hitler in die Luft zu sprengen. Bei ihrem Treffen im Kellergeschoss einer französischen Taverne werden sie jedoch vom anwesenden SS-Sturmbannführer Hellstrom enttarnt. Es kommt zu einer Schießerei, in der alle Anwesenden außer von Hammersmark und einem deutschen Soldaten namens Wilhelm sterben. Von Hammersmark wird jedoch angeschossen. Nachdem der deutsche Soldat, zunächst von Aldo Raine beruhigt, seine Waffe weggelegt hat, erschießt ihn von Hammersmark. Für die Operation Kino wird nun eine neue, jedoch schwächere Tarnung erstellt, und zwar von Bridget von Hammersmarks neuer Begleitung in Form eines italienischen Filmstabs, der aus Raine, Donowitz und Ulmer, einem weiteren Basterd, besteht. Unterdessen stellt Landa in der Taverne einen Damenschuh sowie ein Autogramm auf einem Taschentuch der von Hammersmark sicher, um welches Soldat Wilhelm sie gebeten hatte. Beides weist auf sie als feindliche Agentin hin, da sie sich nicht unter den Toten befindet. Kapitel 5: Die Rache des Riesengesichts Shosanna hat ihre Vorbereitungen für die Brandstiftung in ihrem eigenen Kino abgeschlossen und betritt den Vorraum des Kinos. Die Basterds erscheinen, als italienischer Filmstab getarnt, zusammen mit Bridget auf der Premierenfeier. Zwei der Basterds, den „Bärenjuden“ Donowitz und Omar, schickt Landa auf ihre Sitzplätze, während Raine und Bridget von Landa in der Vorhalle festgehalten werden. Denn er hat – gut italienisch sprechend – die angeblichen Italiener inzwischen enttarnt. Nachdem Landa Bridget im Büro des Kinos offen des Verrats beschuldigt hat, erwürgt er sie und lässt Raine sowie Utivich gefangen nehmen. Landa unterbreitet Raine ein Angebot: Er sieht durch die Landung der Alliierten in der Normandie das Ende des Kriegs kommen und lässt den beiden im Kino verbliebenen Basterds freie Hand für die Durchführung des Attentats. Im Gegenzug fordert er Amnestie für die von ihm begangenen Verbrechen sowie materielle Güter und neben der US-amerikanischen Staatsbürgerschaft die Medal of Honor. In der Geschichtsschreibung soll später vor allem er als Initiator der Operation Kino und Beender des Zweiten Weltkriegs gelten. Das Alliierte Oberkommando stimmt über Funk den Forderungen zu. Anschließend fahren Landa, sein Funker, Raine und Utivich zur Front, wo sich Landa offiziell ergeben will. Im Kino hat die Premiere begonnen. Marcel verbarrikadiert die Ausgänge des Kinosaals. Während der Vorstellung geht Zoller zum Projektorraum zu Shosanna, um erneut einen privaten Kontakt zu ihr zu finden. Um ihr Vorhaben nicht zu gefährden, schießt sie ihn nieder, wird dann aber von Zoller kurz vor seinem Tod ebenfalls erschossen. Unterdessen wird der Propagandafilm durch eine hinzugeschnittene Großaufnahme von Shosannas Gesicht unterbrochen. In dieser Szene enthüllt sie ihre jüdischen Wurzeln und gibt Marcel den Auftrag, das Kino anzuzünden, was dieser dann auch tut, indem er mit dem leicht entzündbaren Archiv an Nitrofilmrollen des Kinos die Leinwand zum Brennen bringt. Während unter den Gästen Panik ausbricht, stürmen die zwei im Kino verbliebenen Basterds die Loge, erschießen Hitler, Goebbels sowie weitere Regierungsmitglieder und feuern anschließend mit den Maschinenpistolen der zuvor getöteten Wachen auf die im Zuschauerraum eingeschlossenen Gäste. In den Rauch des Feuers wird noch immer das Gesicht Shosannas projiziert, das von der jüdischen Rache an den Nazis kündet. Anschließend explodieren die Sprengsätze der Basterds, und das gesamte Kino wird zerstört. Unterdessen erreichen Raine und Landa die Front. Landa und sein Funker ergeben sich wie geplant, Raine erschießt jedoch den Funker und lässt ihn von Utivich skalpieren. Da er Landa nicht ungeschoren davonkommen lassen will, ritzt er auch ihm als dauerhaftes Schandmal ein Hakenkreuz in die Stirn. Mit dieser Szene endet der Film. ↑ In der SS gab es keinen Dienstgrad „Oberst“, Landa steht im Rang eines SS-Standartenführers, was dem Rang eines Obersts entspricht. Die englische Sprache hat keine Übersetzung für diese NS-Terminologie. Landa wird im Original als Colonel (deutsch „Oberst“) bezeichnet, in den deutschsprachigen Szenen mal als „Oberst“ (von Bridget von Hammersmark und vom Soldaten in der 1. Szene), mal als „Standartenführer“ (von Raine, Frederick und ihm selbst), in den französischsprachigen als „colonel“ und in der italienischsprachigen Szene als „colonnello“. In der deutschen Synchronisation wird er durchweg als „Oberst“ bezeichnet. ↑ Cristina Nord: Hitler kaputt. Jüdische Allgemeine vom 28. Mai 2009.
Ausführlichere Inhaltsangabe aus
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