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Nachbau von Satsukis und Meis Haus auf der Expo 2005 Tatsuo Kusakabe, ein Archäologieprofessor an einer Tokioter Universität, zieht 1958 mit seinen beiden Töchtern, der Grundschülerin Satsuki und der jüngeren Mei, aufs Land nach Matsuo, um in der Nähe seiner Frau Yasuko sein zu können, die sich im Shichikokuyama-Krankenhaus von einer schweren Krankheit erholt. Bei ihrer Ankunft erkunden die beiden Mädchen das alte Haus und entdecken Rußkobolde, die in unbewohnten Häusern leben. Die Großmutter – eine alte Frau von nebenan – erklärt ihnen, dass die Rußkobolde friedliche Geister seien, die das Haus bald verlassen würden, da es wieder bewohnt ist. Satsuki lernt den gleichaltrigen Kanta kennen, den Enkel der Großmutter, der ihr Haus ein Geisterhaus nennt und die Mädchen damit ärgern will. Nachdem sich die drei in dem Haus eingewöhnt haben, begegnet Mei beim Spielen im angrenzenden Wald, der von einem großen Kampferbaum beherrscht wird, dem Waldgeist Totoro. Mei mag das riesige Wesen auf Anhieb und will es ihrer Familie zeigen, doch der Weg dorthin ist verschwunden. Als Satsuki in der Schule ist, taucht die Großmutter mit Mei auf, da Mei unbedingt bei ihrer Schwester sein wollte. Mei darf den Rest des Unterrichts in Satsukis Klasse verbringen. Auf dem Heimweg fängt es an, stark zu regnen. Während sich die beiden Mädchen in einem Schrein am Wegesrand unterstellen, kommt Kanta vorbei, gibt ihnen seinen Regenschirm und rennt verschämt davon. Als die beiden den Schirm zurückbringen, versteckt er sich. Am Abend wollen die Mädchen ihren Vater an der Bushaltestelle abholen. Während sie dort im Regen warten, taucht Totoro auf und stellt sich ebenfalls wartend neben sie. Satsuki leiht ihm einen Regenschirm, wofür sich Totoro mit einem Bündel Nüsse bedankt, bevor er in einen zwölfbeinigen Katzenbus einsteigt und mit ihm verschwindet. Die Nüsse pflanzen die Mädchen im Garten ein, damit dort Bäume wachsen. Eines Nachts taucht Totoro auf und lässt aus den Nüssen einen gigantischen Baum entstehen. Anschließend fliegt er mit den Mädchen quer durch das Tal. Am nächsten Morgen ist der gigantische Baum verschwunden, doch aus den Nüssen sind Sprösslinge gewachsen. Wenig später erreicht die Familie die Nachricht, dass die Mutter das Krankenhaus doch nicht wie geplant verlassen kann. Mei ist am Boden zerstört, und Satsuki wird melancholisch. Weinend fällt sie in die Arme der Großmutter, da sie Angst hat, ihre Mutter würde sterben. Mei hat sich kurz zuvor mit ihrer Schwester sehr gestritten, weil die Kleine nicht versteht, dass ihre Mutter noch immer nicht nach Hause kann. Mei will ihrer Mutter nun einen Maiskolben bringen, da die Großmutter ihr erzählt hatte, dass jeder von ihrem Gemüse schnell gesund werde. Sie macht sich allein auf in das kilometerweit entfernte Shichikokuyama-Krankenhaus und verläuft sich. Als ihr Verschwinden bemerkt wird, suchen alle Nachbarn nach ihr, auch Kanta und die Großmutter. Nach Stunden erfolgloser Suche bittet Satsuki Totoro um Hilfe, der sofort den Katzenbus ruft. Dieser findet die völlig verstörte Mei. Der Katzenbus ist gerührt und bringt die Mädchen zum Krankenhaus. Von einem Baum aus beobachten sie, wie ihr Vater mit ihrer Mutter redet, die bald entlassen werden kann. Auf der Fensterbank findet der Vater den Maiskolben, auf dem „Für Mama“ eingeritzt steht. Am Ende bringt der Katzenbus die beiden Mädchen zurück nach Hause, wo die Nachbarn glücklich sind, dass Mei wohlauf ist. ↑ Satsuki and Mei’s House. In: Expo2005.or.jp. Abgerufen am 16. Januar 2022 (englisch).
Ausführlichere Inhaltsangabe aus
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