"Der Rest der Welt ist so weit weg", denkt man auf den Faröer-Inseln im Nordatlantik. Doch plötzlich stehen da zwei junge Frauen in der Hauptstadt Tórshavn, die mit ihrem schrillen Outfit, bunt gefärbten Haaren und selbstbewußtem Auftreten auf der kleinen Insel mit den niedlichen rot-weißen Häuschen als echte Sensation wirken. Wie sich herausstellt, haben Barba und Rannvá familiäre Angelegenheiten zu klären. Der Fischer Rúni nimmt die beiden in seinem alten Ford mit auf eine Reise quer durch die Faröer-Inseln. Auf dem Weg nach Norden treffen sie u.a. eine gestrandete Sängerin, missionarische Großeltern, durstige Hochzeitsgäste und ein Jesus-Double. Auch Fahrer Rúni scheint so seine Geheimnisse zu haben. Es wird eine Fahrt voll skurriler Begebenheiten zwischen Aquavit, seltsamen Charakteren und fatalen Familienbanden, bei dem die beiden Passagierinnen ihr schrilles Make-Up nach und nach ablegen, aber dafür an Lebensfreude und Selbstverantwortung gewinnen.
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Twickenham Film Studios Apple-Gebäude, Savile Row 3, Ort des letzten Liveauftritts Teil 1: Tage 1–7 (2.–10. Januar 1969) Die Beatles beginnen am 2. Januar 1969 in den Twickenham Studios mit den Proben für das, was zunächst ein Fernsehspecial über die Aufnahme ihres nächsten Albums werden soll. Anschließend entsteht der Plan eine Live-Show an einem noch zu bestimmenden Ort aufzuführen. Die Beatles haben noch keine konkrete Vorstellung, welche Lieder für das kommende Album verwendet werden sollen. So stellt jeder seine neuen Kompositionen vor. Die Songs entwickeln sich im Laufe der Zeit, insbesondere die Texte, die an einigen Stellen verfeinert werden. Einige Lieder wurden erst im Januar 1969 komponiert und fertiggestellt. Während der Sessions spielen John Lennon, Paul McCartney und George Harrison auch einige Lieder, die später auf ihren jeweiligen Soloalben oder auf dem Album Abbey Road erscheinen werden. Darüber hinaus werden auch ältere noch nicht verwendete Eigenkompositionen und Fremdkompositionen während der gesamten Aufnahmesessions gespielt. Harrison scheint mit den Plänen eines Konzerts und den Aufnahmesessions als Ganzes nicht einverstanden zu sein. Am 10. Januar verlässt er nach sieben Probentagen abrupt die Gruppe zur Mittagszeit; er selbst bezeichnete die Situation shakespearisch als “winter of discontent with The Beatles in Twickenham”. Es wird anschließend gezeigt, wie die drei anderen Beatles darauf reagieren. Am Nachmittag spielen die Beatles zu dritt, teilweise mit Yoko Ono als Sängerin. Teil 2: Tage 8–16 (13.–25. Januar 1969) Nach Harrisons Abgang werden die Proben in den Twickenham Studios am 13. und 14. Januar wieder aufgenommen. Der Plan für die Live-Show wird schließlich verworfen und das Fernsehspecial soll nun ein Dokumentarfilm werden, der möglicherweise mit einem Konzert im Freien enden soll. Am 15. Januar nimmt Paul McCartney dort noch alleine ein Lied auf. Nach einem konstruktiven Treffen mit Harrison vereinbaren die Beatles, die Proben und Aufnahmen in ihrem Apple Studio, Savile Row 3 wieder aufzunehmen. Als George Harrison und Glyn Johns (Produzent und Toningenieur) am 16. Januar das von Alex Mardas eingerichtete Apple Studio begutachten, stellen sie fest, dass es unbrauchbar ist. Daraufhin wurde das Studioequipment von den Abbey Road Studios ausgeliehen. Am 20. Januar kamen die vier Musiker zu einer ersten Probe, bei der sie die Anwesenheit von Kameras verboten. Der Musiker Billy Preston, den die Gruppe in Hamburg kennengelernt hatte, nimmt aufgrund einer Einladung von Harrison an den Sessions ab dem 22. Januar am Keyboard teil. Glyn Johns und Michael Lindsay-Hogg (Regisseur) schlagen vor, das Abschlusskonzert auf dem Dach des Apple-Gebäudes zu spielen. Nachdem die Gegebenheiten auf dem Dach geprüft wurden, entscheiden sich die Beatles dort ihr Abschlusskonzert aufzuführen. Teil 3: Tage 17–22 (26.–31. Januar 1969) Es folgen weitere Probeaufnahmen, es werden aber auch Gespräche gezeigt. So erzählt George Harrison John Lennon, dass er Songs „für die nächsten zehn Jahre“ komponiert habe und er sie gerne auf einem eigenen Album aufnehmen würde. Lennon seinerseits findet Allen Klein fantastisch, der alles über die Band weiß, und möchte, dass er ihr neuer Manager wird. Neben Yoko Ono, die permanent neben Lennon verweilt, kommen auch Maureen Starkey, die Ehefrau von Ringo Starr, und Pattie Harrison, die Ehefrau von George Harrison, sowie Linda Eastman, die damalige Freundin und spätere Ehefrau von Paul McCartney, zu den Aufnahmesessions. Eastman bringt gelegentlich auch ihre Tochter Heather mit in das Studio. Nach einer Woche der Aufnahmen im Apple Studio begibt sich die Gruppe am 30. Januar auf das Dach des Apple-Gebäudes und spielt dort, unterstützt von Billy Preston, das sogenannte Rooftop Concert. Gespielt werden die Lieder Get Back, Don’t Let Me Down, I’ve Got a Feeling, One After 909 und Dig a Pony, einige davon mehrfach. Das Konzert zieht eine Menge Passanten sowie die Aufmerksamkeit der Polizei aufgrund von Beschwerden auf sich, die den Auftritt dann beendet. Am folgenden und letzten Tag der Aufnahmesessions werden noch die letzten Lieder für das geplante Album aufgenommen. ↑ Nico Schulte-Ebbert: Wo aber Genie ist, wächst das Albernde auch: Einige Bemerkungen zu The Beatles: Get Back von Peter Jackson. In: denkkerker. 30. Januar 2022, abgerufen am 17. Februar 2023.
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