Tochter und Vater begegnen sich in einem weissen Raum. Ein unschuldiges Gespräch über einen Deal mit der Queen offenbart: In der scheinbaren Leere steht neben einer stigmatisierten Diagnose ein jahrzehntelanges Schweigen. Was als Befragung über die Vergangenheit beginnt, entwickelt sich zu einem aufrichtigen Dialog im Jetzt. Der Film hinterfragt die Grenzen von krank und gesund, richtig und falsch, fremd und vertraut und versucht eine Utopie Wirklichkeit werden zu lassen.
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Die Handlung des Films knüpft unmittelbar an die Handlung des Vorgängers an. Riley ist mittlerweile im Teenageralter und die Pubertät setzt ein, daher wird die Kommandozentrale ihrer Emotionen Freude, Kummer, Wut, Ekel und Angst erneuert. Die anfallenden Umbauten sorgen für chaotische Zustände. Rileys von Freude sorgsam behütetes Ich gerät in Gefahr, als die neuen Emotionen Zweifel, Neid, Ennui (französisch für ‚Langeweile‘) und Peinlich hinzukommen. Riley erlebt die große Enttäuschung, dass ihre beiden besten Freundinnen eine andere Highschool besuchen werden als sie selbst. Sie sucht daher auf Drängen von Zweifel Abstand zu ihnen und versucht, bei einem gemeinsamen Trainingswochenende Anschluss an ältere Eishockeyspielerinnen um die von ihr bewunderte Val zu finden. Dabei übernimmt Zweifel nun die Kontrolle über Riley und wirft deren altes, positives Ich-Gefühl auf den Abfall, verbannt die ursprünglichen Gefühle aus der Zentrale und verändert mit neuen, von Zweifel geprägten Erinnerungen Rileys grundlegende Überzeugungen, denn sie will, dass Riley in den Eishockey Club „Fire Hawks“ kommt. Kummer kehrt heimlich zurück in die Kommandozentrale und wartet auf ein Signal der anderen, um sie mit dem geretteten Ich-Gefühl in die Zentrale zurückzusaugen, wobei Peinlich sie heimlich unterstützt. Während die anderen alten Emotionen einen Weg dorthin zurücksuchen, distanziert sich Riley immer mehr von ihren Freundinnen, um mit Val befreundet und im Team erfolgreich zu sein. Indem Freude alte, von ihr als schlecht für Rileys Persönlichkeit empfundene und deshalb weggeworfene Erinnerungen als Transportmittel zurück zur Zentrale nutzt, verändert sich Rileys Persönlichkeit erneut. Freude erkennt, gemeinsam mit Zweifel, dass sie nicht festlegen dürfen, wer Riley ist und lässt zu, dass ein völlig neues Ich-Gefühl wächst. Die „neue“ Riley hat nun verschiedene Facetten in ihrer Persönlichkeit und versöhnt sich mit ihren alten Freundinnen. In der Abspannszene macht sich Freude noch einmal zum Safe auf, um das dunkle Geheimnis endlich in die Freiheit zu entlassen. Schließlich hat sie im Verlauf des Films gelernt, dass ein Mensch eben doch nicht nur aus all den schönen Erinnerungen besteht. Es ist nicht richtig, alle Fehltritte, alle Peinlichkeiten, alle Zwists in den Hinterkopf zu verbannen. Damit das dunkle Geheimnis seinen Safe wirklich verlassen kann, muss es sich ihr natürlich offenbaren – und so erfahren wir, dass Riley einst daran schuld war, dass ein Loch im Teppich der Eltern gelandet ist. Die haben wohl nie erfahren, dass ihre Tochter den Schaden zu verantworten hat. Freude ist darüber mehr als erleichtert. So ein kleines Geheimnis, dachte sie schon, es ginge darum, dass Riley einst heimlich in den Swimmingpool gepinkelt hat. Diesen Worten begegnet das dunkle Geheimnis mit einem entsetzten Blick und verzieht sich schnell wieder in die dunklen Ecken des Safes. Offenbar muss Riley wirklich mal in den Pool gepinkelt haben, was ein dunkles Geheimnis darstellt, welches vielleicht doch nicht offenbart werden muss. ↑ Disney Deutschland: Alles steht Kopf 2 I Offizieller Trailer I Ab 12. Juni 2024 exklusiv im Kino auf YouTube, 7. März 2024, abgerufen am 14. Juni 2024. ↑ https://www.filmstarts.de/nachrichten/1000086242.html
Ausführlichere Inhaltsangabe aus
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