Jacob Tyler, ein ehemaliger Soldat der britischen Armee, kehrt in seine Heimatstadt zurück, um sich endgültig niederzulassen. Es stellt sich heraus, dass Jacob sich doch nicht niederlassen will, während er sich mit einer verdächtigen Clown-Gang auseinandersetzen muss, die in der Stadt Calder Chaos verursacht.
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Der Film spielt im Jahr 1918 am Ende des Ersten Weltkriegs. Pearl vermisst ihren Ehemann Howard, der im Krieg kämpft, während die tödliche Spanische Grippe die Welt heimsucht. Allein in den Vereinigten Staaten hat diese mehr als 615.000 Menschen getötet. Die Menschen bleiben daher lieber zu Hause, haben Bedenken, mit anderen zu interagieren, und tragen Masken, um sich vor einer Infektion zu schützen. Pearl lebt in dem Bauernhaus unter der repressiven Herrschaft ihrer streng religiösen deutschen Mutter Ruth und hilft bei der Pflege ihres gebrechlichen Vaters, der nach einer Infektion mit der Spanischen Grippe stumm und gelähmt ist. Trotzdem hält Pearl an ihrem Traum fest, eine Tänzerin im Film zu werden. Ihre ultrakonservativen Eltern missbilligen ihren Wunsch, ein Hollywood-Chorus-Girl zu werden. Ihre einzige wirkliche Möglichkeit, der ländlichen Tristesse gelegentlich zu entkommen, ist der Gang ins Kino in der Stadt. Eines Tages zeigt ihr ein Filmvorführer einen Pornofilm und deutet an, dass er solche auch gerne mit Pearl drehen würde. Bei einem Film wie Palace Follies, in dem die hübschen blonden Tänzerinnen ihre Schlüpfer anbehalten, könnte sie sich das vorstellen. Während eines Abendessens eskaliert ein Streit mit ihrer Mutter. Bei diesem entzündet sich das Kleid der Mutter am Kamin. Um das Feuer zu löschen, übergießt Pearl ihre Mutter mit heißem Wasser und versteckt sie im Keller. Sie flüchtet zum Filmvorführer und lässt ihren Vater, der das Geschehen mit angesehen hat, im Rollstuhl am Tisch sitzend zurück. Pearl und der Filmvorführer verbringen die Nacht miteinander. Am nächsten Morgen fährt er sie nach Hause, da sie sich für ein Vortanzen vorbereiten muss. Sie stellt ihm ihren Vater vor. Von ihrem Vater und ihrem verrückten Verhalten überfordert, beschließt er zu gehen und wird von Pearl mit einer Mistgabel ermordet. Es wird angedeutet, dass sie ihre Mutter, die noch im Keller gelebt hat, endgültig umgebracht hat. Sie kleidet sich für das Vortanzen, verabschiedet sich von ihrem Vater und erstickt ihn. Beim Vortanzen trifft sie auf ihre Schwägerin Mitsy, die sich ebenfalls als Kandidatin bewerben will. Nachdem die Jury sie abgelehnt hat, erleidet sie einen Nervenzusammenbruch und sieht in den Jurymitgliedern ihre bisherigen Mordopfer. Mitsy und Pearl fahren zurück zum Bauernhaus. Dort erzählt Pearl, dass sie ihren Ehemann betrogen hat und von ihm enttäuscht ist, da er mit ihr auf dem Bauernhof lebt, anstatt sie bei ihm in gehobenen Kreisen und er in den Krieg gezogen ist. Sie beichtet Mitsy ihre Morde. Als Mitsy gehen will, sagt sie, dass sie das Vortanzen für sich entscheiden konnte. In einem Akt der Eifersucht tötet Pearl ihre Schwägerin mit einer Axt. Pearl deckt den Tisch und setzt ihre verstorbenen Eltern mit an diesen. Einige Zeit später kommt ihr Ehemann Howard zurück. Er sieht die Eltern und das Essen, das bereits verschimmelt. Pearl begrüßt ihn und der Film endet mit einer langen Abspannszene, in der sie psychopathisch grinsend und gleichzeitig weinend in die Kamera schaut. ↑ Heather Wixson: Exclusive: Ti West Talks 'Pearl', the Already-Completed X Prequel. In: fangoria.com, 14. März 2022. ↑ David Rooney: ‘Pearl’ Review: Ti West and Mia Goth’s ‘X’ Prequel Delivers More Technicolor Camp Than Horror. In: The Hollywood Reporter, 3. September 2022. ↑ William Bibbiani: 'Pearl' Film Review: Stunning Prequel Makes 'X' Even Better Than It Already Was. In: thewrap.com, 3. September 2022. ↑ Peter Debruge: 'Pearl' Review: In 'X' Prequel, Mia Goth Shows Where Her Repressed Antihero Went off the Rails. In: Variety, 3. September 2022.
Ausführlichere Inhaltsangabe aus
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