Drama, Historie, Abenteuer 1963 1h 45m

Cesare Borgia

Regie: Pino Mercanti

Noch keine Kinokritiker-KritikEine redaktionelle Einordnung folgt, sobald sie veröffentlicht ist.

Zum Film

Handlung, Szenen & Fakten

Handlung spoilerarm

Worum es geht

Cesare Borgia hat sämtliche Fürsten, die gegen den Kirchenstaat rebellierten, besiegt. Nur Caterina Sforza leistet ihm in ihrer Festung von Forli noch Widerstand. Gegen den Schwarzen Herzog haben sich zudem Verschwörer unter dem Namen die "Rote Nelke" zusammengeschlossen. Ihr Anführer, ein geheimnisvoller Ritter, heuert die schöne Ginevra an, Cesare zu verführen und ihn auf Befehl zu vergiften. Um Borgia ihre Liebe zu beweisen, trinkt sie, anstatt seiner, von dem vergifteten Wein. Cesare lässt daraufhin die Nachricht von seinem Tode verbreiten, um herauszufinden, wer der Anführer der "Roten Nelke" ist. Es ist niemand anderes als sein Feldherr Riccardo Brancaleone. Cesare nimmt bittere Rache...

Ausführliche Handlung anzeigen Quelle: Wikipedia
1491: Nach dem Tod seines Bruders Pedro Luis kehrt der junge Juan nach Kämpfen gegen die Mauren in Spanien (Reconquista) zurück in den Vatikan, um seinen Onkel Rodrigo Borgia, den Vizekanzler Papst Innozenz VIII. und mächtigsten Mann der Kurie, von dem entsetzlichen Ereignis in Kenntnis zu setzen. Rodrigo schmiedet derweil gemeinsam mit seinem Sekretär Francesc Gacet ehrgeizige Pläne: Nach dem baldigen Ableben des Papstes will Rodrigo selbst den Stuhl Petri besteigen, was voraussetzt, dass zuvor die beiden Konkurrenten Giuliano della Rovere und Ascanio Sforza ausgeschaltet und die Adelshäuser der Orsini und Colonna auf Borgias Seite gezogen werden müssen. Juan und sein jüngerer Bruder Cesare, der widerwillig in Pisa für das Priesteramt studiert, sollen diese Überzeugungsarbeiten übernehmen, wobei Cesare versagt und sich das jüngste Mitglied der Colonna, Marcantonio, zum Feind macht. Als Marcantonios Onkel Fabrizio Colonna Juan beim Sex mit seiner Ehefrau Nannia ertappt und diese daraufhin tötet, wird der Clan der Colonna Borgias erklärter Feind. Die Orsini jedoch unterstützen Rodrigo vorerst – unter der Bedingung, dass dieser sein Verhältnis mit der jungen Giulia Farnese, Ehefrau von Orsino Orsini Migliorati, beendet. Im Sommer 1492 stirbt Papst Innozenz. Im Konklave gelingt es Rodrigo, auch den Kandidaten Ascanio Sforza für sich zu gewinnen, durch das Zugeständnis, dass Rodrigos Nichte Lucrezia seinen Vetter Giovanni Sforza von Pesaro heiratet. Mit Sforzas Hilfe wird Rodrigo zu Papst Alexander VI. Der geschlagene Giuliano della Rovere flieht nach Frankreich, um den dortigen König Karl VIII. dazu zu bringen, auf seinem geplanten Mailand-Feldzug Rom anzugreifen und Rodrigo zu stürzen. Lucrezia heiratet Giovanni Sforza. Juan wird mit der spanischen Prinzessin Maria Enriquez de Luna verkuppelt. Cesare und sein Freund Alessandro Farnese – Bruder von Giulia – werden zu Kardinälen ernannt. Rodrigo gesteht, dass Juan, Cesare, Lucrezia und der elfjährige Jofré seine eigenen Kinder sind. Giulia Farnese wird selbst von Rodrigo schwanger und fortan mehrmals von ihrem Mann Orsino tätlich angegriffen. Als Juan daraufhin Orsino töten lässt, werden auch die Orsini zu Feinden der Borgia. Am 8. September 1494 fällt die erste italienische Stadt unter dem Angriff der Franzosen: Rapallo. Der Bericht eines Überlebenden des Massakers schockiert Rodrigo über alle Maßen. In Folge marschiert Marcantonio Colonna, mit den Franzosen im Bündnis, nach Ostia und nimmt dieses in Besitz, was Rodrigo veranlasst, den Kirchenbann über ihn zu verhängen. Cesare und Juan versuchen, in Rom ein Heer aus ortsansässigen deutschen Söldnern zu schmieden, wobei Cesare zum ersten Mal militärische Führungsqualitäten unter Beweis stellt. Gleichzeitig bricht ein weiteres Bündnis des Papstes entzwei, das Bündnis mit dem Haus Sforza, woran vordergründig die äußerst unglückliche Ehe zwischen Giovanni und Lucrezia Schuld ist. Lucrezia, die sich in den Sohn des Herzogs von Ferrara, Alfonso I. d’Este, verliebt hat, bittet ihren Vater vehement um die Scheidung dieser Ehe. Als die Gefahr der Franzosen näher rückt, ist Rodrigo gezwungen, auf eine harte Forderung des Feindes einzugehen: Cesare Borgia muss als Geisel dem Feind überlassen werden, in der Obhut Marcantonio Colonnas. Nach Rodrigos anfänglichem Zögern opfert sich Cesare letztlich mehr oder weniger freiwillig für Rom und die Familie. In Begleitung seines Sekretärs Agapito Geraldini reist er zu Marcantonios Stützpunkt in San Marino, wo er von Marcantonio unter Demütigungen festgenommen wird. Marcantonio lässt ihn aller Kleider berauben und nackt in einem Verlies einsperren. Später besinnt er sich, wie er selbst behauptet, auf die Christenpflicht, die Nackten zu kleiden und den Hungernden Speise zu geben. Er gibt Cesare Kleidung und lädt ihn zu einem Mahl in seinen Gemächern, in dessen Folge er Cesare niederschlägt und vergewaltigt. Durch die Abwesenheit Cesares desertiert die von ihm aufgestellte deutsche Streitmacht, die sich weigert, dem inkompetenten Juan zu folgen. Juan flieht daraufhin aus Rom. Rodrigo zieht sich mit Giulia Farnese, die hochschwanger ist, Lucrezia und einigen Angehörigen des Kardinalskollegiums in die Engelsburg zurück, um den Angriff der Franzosen auf Rom besser durchstehen zu können. In der Nacht, in der das französische Heer in Rom einfällt, wird Cesare überraschend aus der Haft der Colonna freigelassen und kehrt, in Lumpen gekleidet, verletzt und seelisch angeschlagen, nach Rom zurück. Er kann nicht verhindern, dass seine Mutter Vanozza de Cattanei beim Franzosenüberfall ausgeraubt und vergewaltigt wird. Durch die Hilfe von Johannes Burchard, dem päpstlichen Zeremonienmeister, kann Cesare die Identität des Vergewaltigers seiner Mutter ausmachen und tötet ihn nachts in einer Gasse. Der französische König stimmt schließlich einem Treffen mit dem Papst zu, wobei er und Rodrigo sich einig werden: König Karl erhält das Königreich Neapel als Territorium, außerdem wird ihm der osmanische Prinz Cem, eine Geisel am päpstlichen Hof, auf seinen Wunsch hin überstellt. Im Gegenzug akzeptiert Karl Rodrigos Papat und zerschlägt damit sein Bündnis mit Della Rovere vorerst. Juan kehrt aus dem Exil zurück und wird trotz seines Versagens von Rodrigo in allen Ehren wieder aufgenommen. Unterdessen entwickelt sich der Feldzug der Franzosen zum Desaster. 1495 wird das geschwächte Heer in der Schlacht bei Fornovo geschlagen und König Karl ist gezwungen, nach Frankreich zurückzukehren. Die Macht der Borgia ist gefestigt und Italien wieder befriedet.

Ausführlichere Inhaltsangabe aus Wikipedia (Handlung, DE), Lizenz CC BY-SA 4.0. Der Bereich kann Spoiler enthalten.

Szenen & Fakten

Szenen, Videos & Fakten

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Originaltitel
Il duca nero
Länder
Italy · Spain
Studio
Rodes Cinematografica, Hispamer Films
Freigabe
12

Besetzung

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