Als drei Geschwister sich treffen wollen, um über die Zukunft ihres Vaters zu sprechen, löst die Wiedervereinigung Zankereien, Geplänkel und altbekannten Groll aus.
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Der allein lebende pensionierte Musiklehrer Winfried Conradi aus Aachen neigt zu skurrilen Scherzen. Der Alt-68er leitet zudem Kurse in der Schule und pflegt ein offenbar entspanntes Verhältnis zur Mutter seiner Tochter Ines sowie zum Partner der Mutter. Ines hingegen ist ihm fremd geworden, die Arbeit dominiert ihr Leben selbst im Familienkreis und sie feilt in Bukarest an ihrer Karriere als Unternehmensberaterin. Nachdem sein geliebter Hund Willi gestorben ist, nimmt Winfried Urlaub, um Ines zu überraschen. Die fiebert einer Präsentation für Auftraggeber Henneberg aus der Erdöl-Branche entgegen und ist nur wenig erfreut über den Besuch ihres Vaters, nimmt ihn aber mit zu einem Empfang, wo sie Henneberg treffen möchte. Der überlässt Ines zunächst seine junge, blonde, ukrainische Freundin Natalja, spricht mit Anderen und wendet sich dann Winfried zu, der zwecks Smalltalk zum Scherz greift: Er habe mangels der eigenen eine „Ersatztochter“ engagiert, die ihm auch die Fußnägel schneide. Zu Ines’ Entsetzen findet Henneberg das amüsant und lädt Winfried gegen Ines’ Plan mit ein zur nächtlichen Runde in einem Club. Dort unterläuft Ines ein Fauxpas: Sie spricht offen über Personalabbau und wird von Henneberg zurechtgewiesen. Sofort versucht Winfried, sie auf seine Art in Schutz zu nehmen. Am nächsten, eigentlich freien Samstag hat Winfried erneut wenig von Ines, die sich beflissen darauf konzentriert, Natalja beim „Shoppen“ zu unterstützen. Als sie sonntags verschläft und Hennebergs Anrufe verpasst, richtet sich ihr ganzer Frust auf den ahnungs- und schuldlosen Vater, der abends schließlich abzureisen scheint. Am Montag vor der Präsentation überrascht Ines ihren Vorgesetzten Gerald mit einer Änderung der besprochenen Taktik, da der Austausch mit Henneberg nicht wie gewünscht verlief. Den Kollegen Tim, ihren Liebhaber, behandelt sie abweisend. Die Präsentation läuft dennoch nicht ganz zufriedenstellend. Als sie abends endlich mit zwei Freundinnen entspannen möchte, taucht plötzlich Winfried wieder auf: Mit dunkler Perücke und vorstehenden Zähnen, nur von Ines erkannt, drängt er sich mit Champagner und als „Toni Erdmann“, mit Ion Țiriac bekannter „Geschäftsmann“, den irritierten, aber amüsierten Frauen auf. Derart verkleidet greift er von nun an immer wieder in Ines’ Alltag ein. Sie nimmt ihren Vater nach einigen Irritationen schließlich mit zu einem Treffen mit Illiescu, dem Leiter der betroffenen Öl-Abteilung vor Ort, und stellt ihn, von sich selbst überrascht, als erfahrenen Berater vor. Winfrieds Unterhaltung mit Ölarbeitern endet unbeabsichtigt fatal, als Illiescu einen der Arbeiter auf der Stelle entlässt. Die entsetzte Reaktion ihres Vaters kontert Ines sarkastisch, dies nehme ihr selbst eine Entlassung ab. Als Winfried daraufhin auch noch dankbar die Gastfreundschaft der Arbeiter annimmt, attackiert ihn Ines auf der Rückfahrt, seine „grüne Gesinnung“ stehe einer „Modernisierung“ und damit ihrer Arbeit entgegen. Als sie schließlich noch im Auto einschläft, folgt Winfried der Einladung der flüchtig bekannten Flavia zum traditionellen Ostereierfärben. Ines, wach geworden, folgt ihm und erlebt, wie er sich als „deutscher Botschafter“ vorstellt und sie als Sekretärin „Miss Schnuck“. Nur widerwillig lässt sie sich darauf ein, vom Vater am Keyboard begleitet, als „fabelhafte Whitney Schnuck“ das Lied Greatest Love of All zum Besten zu geben. Trotz Applaus verlässt sie wortlos die Wohnung. Ratlos sinkt Winfried im Hausflur auf die Treppe, im Hintergrund ein Kukeri-Kostüm. Er offenbart sich Flavia, die sich ihm zuwendet, ihn aber schon durchschaut hat, und bleibt zum Abendessen. Währenddessen wartet vor Ines’ Wohnung schon der Catering-Service für ihren Geburtstagsbrunch, der zu Geralds Gefallen auch der Teambildung dienen soll. Tags darauf steht alles bereit, als Ines ihr mühevoll angelegtes, aber als zu eng empfundenes Outfit noch wechseln möchte und es mitten beim ebenso schwierigen Entkleiden an der Tür klingelt. Ganz spontan öffnet sie Steph mit Absicht fast nackt, lehnt deren Hilfe beim Anziehen ab und erklärt den Brunch zur Nacktparty. Dem verweigert sich Steph genauso wie später Tim, die beide wieder gehen. Die von Tim informierten Anca und Gerald hingegen, Assistentin und Chef, kommen trotz Unbehagen tatsächlich unbekleidet. Vor Gerald erscheint aber noch ein schweigendes, langhaariges Kukeri-Monster, das Anca ebenso erschreckt wie Gerald, der es aber „cool“ findet. Unter einem Vorwand folgt Ines nur im dünnen Bademantel dem Kostümträger in einen Park und ruft schließlich „Papa!“. Nach inniger Umarmung gehen sie wortlos auseinander. Einige Zeit später kommt Ines zur Beerdigung der Oma, Winfrieds Mutter. Durch Stellenwechsel konnte sie doch noch ihr Ziel erreichen und Rumänien nach Singapur verlassen. Als späte Antwort auf ihre Frage in Bukarest erklärt Winfried, dass man wichtige Momente des Lebens nicht festhalten könne und erst hinterher verstehe. Da setzt sie sich sein Scherzgebiss ein und Omas Mütze auf, was Winfried animiert, nun die Kamera zu holen. Mit ihren Gedanken allein bleibt sie im Garten zurück. ↑ Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag; kein Text angegeben für Einzelnachweis mit dem Namen zeit.
Ausführlichere Inhaltsangabe aus
Wikipedia
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