"Oder wir machen Furore!", schlägt die Frau vor und hat damit auch schon den einzig gesprochenen Satz im Film gesagt. Gleichzeitig ist der Rahmen zwischen Sehnsucht und Dilemma gespannt, denn was für ein Heimweh mag das sein, wo weder Ort noch Stunde bekannt ist? Es mag mit Kommunikation zu tun haben, mit Anderen oder mit uns selber oder mit Tieren oder wenigstens der Luft, die uns umgibt und die wir so selten spüren. Oder wir kosten die Welt (als wäre das möglich).
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Nach vier Jahren Gefängnis wegen Totschlags an seiner ehemaligen Freundin Ida wird Franz Biberkopf 1928 aus der Strafanstalt Berlin-Tegel entlassen. Seine anfänglichen Potenzprobleme bekommt er nach einer Vergewaltigung in den Griff. So geht er darauf mit der Polin Lina eine Beziehung ein. Bestrebt, ein ehrliches Leben zu beginnen, versucht sich Franz in verschiedenen Tätigkeiten. Schließlich wird seine Gutmütigkeit von Linas „Onkel“ (einem Freund ihrer Familie), mit dem er zusammenarbeitet, für die Erpressung einer Witwe ausgenutzt. Als diese Franz für die Tat mitverantwortlich macht, zieht er sich gekränkt zurück und beginnt, dem Alkoholkonsum zu frönen. Zurück im Leben, macht Franz Bekanntschaft mit dem Kleinganoven Reinhold. Da dieser nicht lange mit ein und derselben Frau verweilen kann, nimmt sich Franz dieses Problems an. Zuerst durch Beziehungen zu den von Reinhold verschmähten Frauen – dann, bei der dritten, durch den Versuch, Reinhold von seiner Methode abzubringen. Unabsichtlich wird Franz in einen Einbruch verwickelt und sitzt nach der Tat mit Reinhold in einem Auto. Der schmeißt Franz aus dem Fahrzeug, wobei er überfahren wird und seinen rechten Arm verliert. Seine ehemalige Freundin Eva sowie deren Lebensgefährte und Zuhälter Herbert pflegen ihn anschließend gesund. Kaum zurück im normalen Leben, lernt Franz wieder einen Kriminellen – Willy – kennen. Für diesen arbeitet er nun und erwirbt damit ein kleines Vermögen. Eva bringt ihn mit einem Mädchen zusammen – von Franz „Mieze“ genannt – die seine neue große Liebe wird. Anfänglich ohne sein Wissen, geht sie auf den Strich, um ihn finanziell zu entlasten, was er mit gemischten Gefühlen akzeptiert, als er davon erfährt. Trotzdem hat er nach seinen Kämpfen mit sich selbst und den gesellschaftlichen Umständen sein Glück mit Mieze gefunden. Reinhold, der ständig den Verdacht hat, dass Franz sich an ihm rächen will (was der gar nicht beabsichtigt), ist zunehmend neidisch auf Franz’ Glück und beginnt Mieze nachzustellen. Dabei hilft ihm Meck, ehemals bester Freund von Franz, sie zu einem Treffen zu locken, bei dem er vergeblich versucht, sie Franz auszuspannen. Wütend vor Enttäuschung fühlt er sich durch Miezes Ablehnung provoziert und erwürgt sie. Franz wartet wochenlang auf Miezes Rückkehr und verfällt in Depressionen, weil er annimmt, sie habe ihn sitzenlassen. Meck bekommt Gewissensbisse und informiert schließlich die Polizei über den Mord. Als Franz von Miezes Ermordung erfährt (und dass er selbst als Mittäter verdächtigt wird), verfällt er in eine wahnsinnig-euphorische Freude darüber, dass Mieze ihn nicht verlassen hat, und wird schließlich in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. In der psychiatrischen Behandlung durchlebt Franz Träume, Phantasien und Halluzinationen. Sie führen ihm sein Leben der letzten Jahre vor und dabei mögliche, aber verpasste Wendungen im Leben, Gedanken, Annahmen, Wünsche, Ängste und Schmerzen; zudem gibt es Diskussionen mit dem Tod und mit Engeln. Als er schließlich nach langer Zeit als geheilt entlassen wird, ist er im folgenden Prozess Angeklagter und Zeuge zugleich. Reinhold wird zu zehn Jahren Zuchthaus wegen Totschlags verurteilt, was ihn erfreut, Eva aber noch im Gerichtssaal empört. Meck wird vom Vorwurf der Beihilfe freigesprochen. Franz wird ebenfalls freigesprochen, allerdings mit einem sogenannten „Jagdschein“ wegen Unzurechnungsfähigkeit. Franz nimmt eine Stelle als Hilfsportier in einer Fabrik an und weiter ist „von seinem Leben nichts zu berichten“.
Ausführlichere Inhaltsangabe aus
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