Drama, Historie 2007 1h 45m

An die Grenze

Regie: Urs Egger

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Zum Film

Handlung, Szenen & Fakten

Handlung spoilerarm

Worum es geht

Der 19-Jährige NVA-Soldat Alex Karow wird im Mai 1974 kurz nach dem Rücktritt Willy Brandts und während der Fußballweltmeisterschaften an die deutsch-deutsche Grenze geschickt. Für diese Entscheidung trägt Alex selbst die Verantwortung. So glaubt er, sich seinem dominanten Vater, einem renommierten Ost-Berliner Chemieprofessor, entziehen zu können. Dieser erwartet, dass sein Sohn in seine Fußstapfen tritt und Chemie studiert. Die Realität an der neuen Arbeitsstelle könnte kaum ernüchternder sein. Die Armee wird von brutalen Ritualen der EK-Bewegung beherrscht, geduldet oder benutzt von den Offizieren. Als Sohn eines Professors ist Alex besonderen Schikanen ausgesetzt, doch seine Gruppe hält zusammen, und einer der Gefreiten, Gappa, stellt Alex unter seinen Schutz. Alex begreift, dass die Ideale von Gleichheit, Demokratie und Menschenwürde Propaganda sind.

Ausführliche Handlung anzeigen Quelle: Wikipedia
Mai 1974: Erzählt wird die Geschichte des 19-jährigen Alexander Karow. Er tritt seinen Wehrdienst bei der Nationalen Volksarmee an. So will er sich seinem allzu behütenden Vater entziehen. Dieser arbeitet als in der DDR hoch angesehener Professor für Chemie, der bei den Behörden um eine Rückstellung von Alexander gebeten hatte. Karow wird mit seiner Zustimmung bei den Grenztruppen eingesetzt, im Termin bei der Einberufungskommission wird ihm dafür eine Ausbildung in seinem Wunschberuf als Fotograf in Aussicht gestellt. Die Konfrontation mit der Realität an der deutsch-deutschen Grenze mit Selbstschussanlagen und anderen Minen macht ihm schwer zu schaffen. Als „Bonzensöhnchen“ ist er ein besonders beliebtes Opfer der Schikanen mancher Kameraden. Besonders dem Gefreiten Kerner bereitet es Vergnügen, die Neulinge zu quälen. Alexanders Freundeskreis aber hält zusammen, und einer der Gefreiten, Gappa, stellt Alex unter seinen Schutz. Die Frage, was passiert, wenn der Grenzverletzer im Visier der Kalaschnikow auftaucht, beschäftigt die Soldaten Tag und Nacht. Die Wache am Todesstreifen wird für Alexander zu einer immer größeren Belastung. Trost findet er in der jungen Traktoristin Christine. Sie lebt unweit des Grenzstreifens mit ihrer Familie und verliebt sich in Alexander. Widerstand dagegen leistet Christines Bruder, ein erklärter Gegner des sozialistischen Systems. Alexander ist auch im Grenzdienst leidenschaftlicher Fotograf und bekommt so von Christine eine Kamera geschenkt. Diese nutzt er für zahlreiche erotische Schnappschüsse seiner Liebsten. Zu seinem Unglück fotografiert er jedoch auch die Grenzsperren, was natürlich strengstens verboten ist. Die Situation gerät außer Kontrolle, als Christines Bruder eines dieser Fotos entwendet und sie in den Westen schickt. Zu ihrer Sicherheit planen Christine und ihr Bruder eine Flucht in den Westen und Alexander ist nun hin- und hergerissen.

Ausführlichere Inhaltsangabe aus Wikipedia (Handlung, DE), Lizenz CC BY-SA 4.0. Der Bereich kann Spoiler enthalten.

Szenen & Fakten

Szenen, Videos & Fakten

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An die Grenze – Szenenbild
TMDB · Szenenbild
Länder
Germany
Studio
Colonia Media Filmproduktions GmbH, ARD

Besetzung

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