Don Camillo, ein katholischer Pfarrer, und Peppone, ein kommunistischer Bürgermeister, streiten über den richtigen Weg für ihr kleines Dorf. Dabei bleibt es nicht bei Wortgefechten – die beiden werden auch schnell handgreiflich.
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1946 in dem kleinen Ort Brescello in der Poebene. Die Kommunisten haben die Bürgermeisterwahl gewonnen und feiern auf dem Marktplatz ihren Sieg. Don Camillo verlässt seine Kirche, um die Feier zu unterbinden. Er läutet mit sämtlichen Glocken, so dass die Kundgebung nicht mehr stattfinden kann. Im allgemeinen Trubel erreicht Peppone eine Nachricht, und die Kommunisten versammeln sich vor Peppones Haus, der seinen neugeborenen Sohn zeigt. Peppones Frau möchte den Sohn taufen lassen. Da das Kind auf den Namen Lenin getauft werden soll, weigert Don Camillo sich. Die beiden prügeln sich im Glockenturm. Das Kind wird getauft, wobei Peppone Lenin in Camillo umwandeln möchte. Pate des Kindes ist der alte Brusco. Seine Familie hat einen Bauernhof, ist aber verarmt. Ganz im Gegensatz zu seinem Nachbarn Filotti. Seit Jahren herrscht Zwist zwischen den Familien. Bruscos Sohn Mariolino und Gina Filotti, die Enkelin des alten Filotti, lieben sich seit Kindertagen. Kirche von Brescello Peppone bittet Don Camillo um Hilfe bei der Formulierung seiner neuesten Bekanntmachung. Und dieser korrigiert die Grammatik, verlangt dafür die Reparatur des Glockenturms mit Hilfe der Gemeinde. Don Camillo wird zur Grundsteinlegung für das Volkshaus eingeladen und segnet den Grundstein. Ihm kommt der Verdacht, dass das Geld für den Bau nicht aus Spenden der Bevölkerung stammt, sondern aus der Kasse der Faschisten, welche die Partisanen erbeutet, aber verloren haben wollen. Don Camillo zwingt Peppone, ihm drei der zehn Millionen Lire zu überlassen, um davon einen Kindergarten bauen zu lassen. Die jährliche Segnung des Flusses steht an. Don Camillo lädt den Bürgermeister ein. Dieser verspricht, dass er mit der ganzen kommunistischen Ortsgruppe kommen werde – mit roter Fahne. Don Camillo möchte, dass sie ohne Fahne kommen, schließlich gehe es um Religion, nicht um Politik. Peppone weigert sich und lässt noch dazu verbreiten, dass jeder, der zur Prozession komme, Prügel beziehen werde. So wird Camillo, als er sich mit dem Kreuz vom Hochaltar auf den Weg macht, nur von einem Hund begleitet. Unterwegs trifft er die Kommunisten, die ihm den Weg versperren. Gerade als Don Camillo mit dem Kreuz zuschlagen will, macht man ihm Platz. Peppone betont, er mache Jesus Platz, nicht Don Camillo, der nun den Fluss segnet. Auf ihrem Sterbebett ruft Fräulein Cristina den Bürgermeister und Don Camillo. Sie bittet darum, Gina und Mariolino heiraten zu lassen. Im Gemeinderat wird diskutiert, ob man Fräulein Cristinas Wünschen nachgeben soll. Die kommunistischen Abgeordneten sind dagegen. Peppone bittet Don Camillo, Stellung zu beziehen. Dieser sagt, er wolle erst Peppones Meinung hören. Peppone sagt, als Bürgermeister stimme er dem ablehnenden Beschluss des Gemeinderats zu. Fräulein Cristina solle ihren letzten Willen haben, da ihm der Willen der Toten wichtiger sei als der der Lebenden. Don Camillo gibt zu verstehen, dass er sich wohl der Gewalt beugen müsse. So wird Fräulein Cristina beerdigt, wie sie es sich gewünscht hat. Gina und Mariolino wollen heiraten, obwohl Gina noch nicht volljährig ist und ihre Familien verfeindet sind und die Heirat verhindern wollen. Sie suchen Don Camillo auf. Der beruhigt sie. Peppone reagiert ähnlich. Sie verabschieden sich mit den Worten, man werde die Glocke schon läuten hören, und begeben sich zum Fluss, um gemeinsam ins Wasser zu gehen. Peppones Frau wird klar, was die beiden damit meinen. Es wird eine Rettungsaktion gestartet und die beiden werden aus dem Wasser gezogen. Don Camillo und Peppone wollen den Kindergarten und das Volkshaus gemeinsam einweihen. Da der Bischof zur Trauung kommen wird, überlegt sich Peppone, wie er die Zeremonie gestalten könnte. Sie sperren die Straße, auf der der Bischof anreist, begleiten ihn zu Fuß zum Kindergarten und sagen, sie müssten das Volkshaus einweihen. Der Bischof beglückwünscht die Menschen zu ihrem Volkshaus. Am Abend feiert man ein Fest. Don Camillo wird an einer Wurfbude provoziert und es kommt zu einer Prügelei in Anwesenheit des Bischofs. Don Camillo wird in eine andere Gemeinde versetzt. Zu Don Camillos Abschied erscheint niemand, Peppone hat Prügel androhen lassen. Am Bahnhof Brescello-Viadana steht aber die gesamte Kirchengemeinde und beschenkt ihn. Am folgenden Bahnhof Gualtieri hat sich die Ortsgruppe der Kommunisten versammelt und verabschiedet ihn. Peppone verspricht, den neuen Pfarrer schnell zu vergraulen und sich beim Bischof für Don Camillo starkzumachen.
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