Horror, Thriller, Fantasy, Mystery 1999 1h 53m

Das Geisterschloss

„Die Angst hat ein Zuhause“

Regie: Jan de Bont

Noch keine Kinokritiker-KritikEine redaktionelle Einordnung folgt, sobald sie veröffentlicht ist.

Zum Film

Handlung, Szenen & Fakten

Handlung spoilerarm

Worum es geht

Seit mehr als einen Jahrzehnt steht das finstere, furchteinflößende Hill House einsam und verlassen da... zumindest scheint es so. Fasziniert von der sagenumwobenen Geschichte des Hauses lädt Dr. Marrow seine drei Testpersonen Theo, Nell und Luke zu einem scheinbar harmlosen Experiment auf das Anwesen ein. Seit ihrer Ankunft fühlt Nell sich jedoch auf sonderbare Weise von dem Haus angezogen... und diese Anziehung scheint erschreckenderweise auf Gegenseitigkeit zu beruhen. Bei Einbruch der Nacht gerät das Experiment außer Kontrolle, als die vier Eindringlinge die furchtbaren Geheimnisse entdecken, die sich hinter den Mauern von Hill House verbergen.

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Nachdem Eleanor „Nell“ Vances Mutter verstorben war, wurde sie von ihrer Schwester Jane gezwungen, aus dem gemeinsamen Apartment auszuziehen, wo sie die schwerkranke Mutter gepflegt hatte. Sie erhält einen ominösen Anruf, der sie auf eine Zeitungsannonce aufmerksam macht: Es werden Probanden für eine Studie zum Thema Schlafstörungen gesucht. Diese Studie kommt ihr sehr gelegen, da sie Geld benötigt, um über die Runden zu kommen. Sie bekommt eine Zusage und fährt zu einem Anwesen in Massachusetts, welches sich Hill House nennt. Hill House wird von Mrs. und Mr. Dudley betreut. Diese verlassen das Haus jeden Tag vor Sonnenuntergang und schließen das Eingangstor mit einer schweren Kette ab. Dort trifft Eleanor auf Dr. David Marrow, welcher das Experiment leitet, dessen Assistentin sowie die weiteren Probanden Theo und Luke. Eleanor fühlt sich von Anbeginn an von dem seltsamen Haus angezogen und von der Schönheit der Statuen und Porträts von Kindern gefangen. Am ersten Abend im Haus erzählt Dr. Marrow die Geschichte des ehemaligen Hausbesitzers Hugh Crain. Dieser war ein Industrieller und Tycoon, der sein Vermögen während der industriellen Revolution machte. Er ließ das Haus für seine wunderschöne Frau Renée errichten, jedoch starb diese noch vor der Vollendung des Hauses (später stellt sich heraus, dass sich Renée an einem Balkon im Gewächshaus erhängte). Von nun an kommt es zu eigenartigen Vorfällen: Die Assistentin von Dr. Marrow wird von einer gerissenen Saite des Clavichords im Gesicht schwer verletzt, der riesige Kamin entwickelt ein beängstigendes Eigenleben und in der Nacht hört man eigenartige Geräusche und Stimmen. Eleanor bemerkt, dass die Atmosphäre immer bösartiger wird. Langsam wird klar, dass Eleanor nicht zufällig in diesem Haus ist; sie hat die Gabe, tiefer in die eigenartigen Geschehnisse vorzudringen: Sie kann die Geister und Stimmen von Kindern hören, überdies sieht sie einen erhängten Körper im Gewächshaus. All dies manifestiert sich, als eine rätselhafte Schrift auf dem Porträt von Hugh Crain erscheint: „Welcome Home Eleanor“ („Willkommen zu Hause, Eleanor“). Eleanor versucht weiterhin, die Geheimnisse des Hauses aufzudecken. Sie erkennt, dass Crain einige hundert Kinder tötete, welche in seinen Fabriken gearbeitet hatten. Nach all diesen traumatischen Erkenntnissen glauben alle Beteiligten, Eleanor habe einen Nervenzusammenbruch erlitten. Angesichts dessen gesteht Dr. Marrow, dass sein Experiment nicht das Thema Schlafstörungen analysiert, sondern ihm geht es um die Ursachenforschung von Angst. Aufgebracht von dem Geständnis konfrontiert Theo wutentbrannt den Doktor mit seinem fingierten Experiment. Nach zwei weiteren mysteriösen Vorkommnissen stellt sich jedoch heraus, dass diese Ereignisse übernatürlich sind. Das erste Ereignis spielt sich im alten Gewächshaus ab. Dr. Marrows ist nun davon überzeugt, seine Probanden aus dem Haus schaffen zu müssen, als plötzlich die riesige Eisenstatue im alten Brunnen (in Form eines ertrinkenden Mannes) Blut speit und den Wissenschaftler hinterrücks mit einer gigantischen rechten Hand packt, um ihn im Brunnen kurzzeitig unter Wasser zu ziehen. Der zweite Zwischenfall, der die wahre Natur des Hauses enthüllt, geschieht im Schlafzimmer von Eleanor: Dieses wird lebendig und versucht, sie zu töten. Dem geht aber eine weitere seltsame Erfahrung voraus: Eleanor findet einen riesigen Spiegel. Als sie sich dort betrachtet, hat ihr Spiegelbild ein hämisches Grinsen, und zudem sieht sie, wie ihr Bauch zu wachsen beginnt. Er wächst und wächst und es sieht so aus, als ob sie im 9. Monat schwanger wäre. Das Spiegelbild wiederholt permanent die Worte: „Willkommen zu Hause, Eleanor“. Nachdem Eleanor gerettet werden konnte, ist die Gruppe von den übernatürlichen Vorgängen überzeugt und versucht, aus dem Haus zu fliehen. Crains Geist macht ihnen jedoch einen Strich durch die Rechnung; alle Fenster und Türen sind verschlossen. Inzwischen findet Eleanor heraus, dass Crains zweite Frau, Carolyn, ihre Ururgroßmutter war, denn sie hat eine sehr starke Ähnlichkeit mit ihr. (Somit war das Spiegelbild von Eleanor eigentlich ihre Ururgroßmutter). Sie besitzt sogar ein altes Medaillon, auf dem der Buchstabe C eingraviert ist. Jetzt ist ihr alles klar: Nur sie kann alles beenden – sie muss den Geist von Crain besiegen und nur so kann sie die Gruppe retten. Auch stellt sich heraus, dass sie den ominösen Anruf (der sie auf die Annonce aufmerksam machte) von keiner der beteiligten Personen bekommen hat. Der Gruppe wird klar, dass es eine böswillige Macht in diesem Haus gibt. Luke versucht im Zorn, eines der Porträts von Crain zu zerstören, dies endet aber damit, dass er aus Rache von Crains Geist in den Kamin geworfen und anschließend vom Gegengewicht der Rauchabzugsklappe enthauptet wird. Eleanor gelingt es, den bösen Geist von Crain aus der Struktur des Hauses herauszulösen, indem sich dieser Geist in einem gespensterhaften Körper manifestiert. Sie schafft es auch, dieses Gespenst zu einem riesigen, massiven Eisentor zu dirigieren. Auf dem Tor ist folgende Inschrift zu lesen: „All Ye Who Stand Before These Doors Shall Be Judged“ („Über all jene, die vor diesem Tor stehen, soll gerichtet werden“). Crain schwebt vor Eleanor, als plötzlich ein starker Wind durch den Raum fegt. Die Dämonen, welche das Tor bewachen, greifen nach Crain und ziehen ihn in das geschlossene Tor hinein. Sie verschonen aber Eleanor. Diese stirbt aber bei dieser Aktion. Jedoch werden durch ihren Tod alle Seelen der Kinder befreit und können gemeinsam mit der Seele von Eleanor in den Himmel auffahren – der Geist von Crain wird hingegen in die Hölle gezogen. In der Zwischenzeit schaffen es Dr. Marrow und Theo, das Haus zu verlassen. Am folgenden Morgen werden sie von den Dudleys angetroffen. Mr. Dudley fragt den Doktor, ob er alles herausgefunden hätte, was er wissen wollte – dieser gibt keine Antwort.

Ausführlichere Inhaltsangabe aus Wikipedia (Handlung, DE), Lizenz CC BY-SA 4.0. Der Bereich kann Spoiler enthalten.

Szenen & Fakten

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Originaltitel
The Haunting
Länder
USA
Studio
DreamWorks Pictures, Roth/Arnold Productions
Freigabe
12
Budget
$80 Mio.
Einspiel
$177 Mio.

Besetzung

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