In Sperma Lips sind einige sehr jung aussehende Teenager, die sich selbst und einander zum Orgasmus bringen.
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In Hamburg leben die Literaturprofessorin Neele und die Zahntechnikerin Steff in einer Lebenspartnerschaft. Sie erfüllen sich ihren Kinderwunsch mittels einer künstlichen Befruchtung. In der reproduktionsmedizinischen Praxis ihrer Frauenärztin kommt es jedoch zu einer Verwechslung. Der Erzeuger ist nicht der ausgesuchte junge Samenspender ohne Vaterambitionen, sondern der freundliche Sportjournalist Kalle Schmitz. Kalle plant mit seinem Lebenspartner, dem Immobilienmakler Jens, ebenfalls eine Familie zu gründen. Da die Leihmutter des Männerpaares im letzten Moment absagt, sieht das schwule Paar in der Verwechslung eine Chance. Sie wollen in jedem Fall aktiv die Schwangerschaft miterleben und auch danach für „ihr“ Kind da sein. Steff und Neele sind allerdings dagegen, mit dem Männerpaar gemeinsam das Kind großzuziehen. Neele versucht, die beiden über einen Vertrag abzuschütteln. Für sie sind Kalle und Jens lediglich zwei schwule Spießer mit gänzlich anderen Lebenseinstellungen. Bei allen Annäherungsversuchen ergeben sich daher immer mehr Reibereien. Jens hält Neele für kaltherzig und hat Bedenken, ihr ein Kind anzuvertrauen. Allerdings wird dem ungleichen Vierergespann schon bald klar, dass es hier nicht um die persönlichen Befindlichkeiten gehen darf. Es geht um ein Kind und um dessen Zukunft und da ist nicht Konflikt, sondern Kooperationsbereitschaft gefragt. So stellt sich mit der Zeit immer mehr gegenseitiges Vertrauen und ein richtiges „Vier“-Gefühl ein. Steffs Eltern kommen mit der Situation, ein Enkelkind von einem Frauenpärchen zu bekommen, nicht gut zurecht. Daraufhin erwägt Steff, tiefverletzt, den Kontakt zu ihren Eltern abzubrechen. Wenig später erleidet sie eine Fehlgeburt. Nicht nur Steff, sondern auch Kalle ist am Boden zerstört. Um die Situation besser zu verarbeiten, flüchtet sich Kalle in seine Religiosität. Jens sieht das ganze pragmatischer und denkt darüber nach, erneut auf eine Leihmutter zurückzugreifen. Kalle jedoch empfindet das als Verrat. Auch Steff will von einer neuen Schwangerschaft nichts wissen. Allerdings spricht sie sich mit ihrer Mutter aus und hört nun von ihr, wie stolz diese auf ihre Tochter ist. In ihren jeweiligen Krisen kommen sich die vier besonders nah. Angelegenheiten, die Steff mit Neele nicht besprechen kann, bespricht sie mit Kalle, und auch Jens findet in Neele eine gute Zuhörerin. Daraus entwickelt sich die Situation, dass sich nun Neele und Jens als zukünftige Eltern sehen. Bei einer Art Selbstversuch – Neele führt sich Jens’ Sperma mit Hilfe einer Spritze ein – „opfern“ sich die beiden Kandidaten und tatsächlich wird Neele schwanger. Neun Monate später gibt es vier glückliche Eltern und eine Patchwork-Regenbogenfamilie.
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