Orange Westen
Handlung
Nach einem Besuch im Westen stellen Ella Milova und Irina Pismennaja fest, dass die Ideen vom Feminismus in Ost und West stark auseinandergehen. Die belarussischen Filmemacherinnen engagieren den Regisseur Yury Khashevatsky für Dreharbeiten zu einem Filmbrief, der u. a. an ihre Bremer Kollegin Helke Sander gerichtet ist. In ihm berichten sie von Alltagsnöten in einer Diktatur und Mangelwirtschaft. Über Frauenarbeit und Gleichberechtigung, aber auch über Liebe sprechen sie mit Arbeiterinnen und Parteifunktionärinnen, mit Strafgefangenen und mit Frauen in Tadschikistan, die ihre Tätigkeit als Sklavinnenarbeit beschreiben. So manche Äußerung hätte kurz zuvor noch einen Straftatbestand dargestellt. Bis nach Sibirien geht es, um zu dokumentieren, wer in diesem Land in orangefarbenen Westen die Schwerarbeit verrichtet.
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