Der Billionär Alexander Nash herrscht über seine Familie mit eiserner Faust. Alex steckt mitten in einem großen Geschäftsdeal und kann es sich nicht leisten, dass jemand es sabotiert – nicht seine Ex-Frau und schon gar nicht seine neue Braut, die ein Auge auf sein Vermögen geworfen hat... und auch auf seinen geliebten Sohn Liam.
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Der Film, der in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts spielt, beginnt mit einer Rahmenhandlung: Louis Mazzini D’Ascoyne, 10. Herzog von Chalfont, ein gutaussehender junger Mann, sitzt in der Todeszelle eines Londoner Gefängnisses. Am Vorabend seiner Hinrichtung trifft der Henker ein, um seine Vorbereitungen zu treffen; er ist zutiefst beeindruckt von der Aussicht, einen Herzog hängen zu dürfen. Dieser bleibt äußerlich ungerührt. Er hat im Gefängnis seine Memoiren verfasst und liest sie jetzt noch einmal durch. Wir erfahren seine Lebensgeschichte: Louis’ Mutter war die Tochter des 7. Herzogs von Chalfont, des Oberhauptes der adelsstolzen (fiktiven) Familie D’Ascoyne auf Chalfont Castle in Kent. Sie verliebt sich in den italienischen Opernsänger Mazzini, brennt mit ihm durch und heiratet ihn. Von ihrer Familie verstoßen, lebt sie mit ihrem Mann in glücklicher Ehe, aber unter ärmlichsten Umständen in Clapham. Als Louis zur Welt kommt, ist sein Vater von der Geburt des Sohnes so ergriffen, dass er bei seinem Anblick einem Herzschlag erliegt. Die Mutter bleibt mit dem Kind allein zurück. Der kleine Louis wird von seiner Mutter im Wissen um seine Herkunft äußerst sorgfältig zu besten Umgangsformen und perfekter Selbstbeherrschung erzogen. Immer wieder zeigt sie ihm den Stammbaum ihrer Familie und macht ihn mit der Familiengeschichte vertraut. Die Würde eines Herzogs von Chalfont ist den D’Ascoynes im 17. Jahrhundert von König Karl II. verliehen worden. Der 1. Herzog erhielt sie für Dienste, die er dem exilierten König leistete. Für Dienste, die die Herzogin dem König nach der Restauration leistete (eine Anspielung auf dessen zahlreiche Liebschaften), erhielt die Familie das Recht, die Herzogswürde auch in der weiblichen Linie zu vererben. Theoretisch kann also auch Louis eines Tages Herzog werden. Die D’Ascoynes ignorieren die Mazzinis allerdings komplett. Briefe von Louis’ Mutter an ihre Familie bleiben stets unbeantwortet. Als sie für ihren mittlerweile erwachsenen Sohn um eine Anstellung in der Privatbank von Lord Ascoyne D’Ascoyne bittet, teilt dieser ihr mit, dass er von der Existenz eines Sohnes nichts wisse. Louis kann deshalb keinen standesgemäßen Beruf ergreifen und muss sich als Verkäufer in einem Modegeschäft verdingen. Seine Mutter wird von einer Straßenbahn überfahren, weil sie aus Geldmangel ihre Brille nicht reparieren lassen konnte, und stirbt an den Folgen. Ihr letzter Wunsch ist es, in der Familiengruft der D’Ascoynes auf Chalfont Castle begraben zu werden. Louis schreibt dem Bruder seiner Mutter, dem 8. Herzog von Chalfont, aber dieser schlägt die Bitte ab. Nach dem Tod seiner Mutter wird Louis von Dr. Halford, einem Freund der Familie, aufgenommen. Er verliebt sich in dessen hübsche und kapriziöse Tochter Sibella, die ihn zwar nett findet, aber auslacht, als er ihr einen Heiratsantrag macht, und anstelle des mittellosen Bewerbers den langweiligen, aber reichen Erben Lionel Holland wählt. Ein bescheidener beruflicher Aufstieg führt Louis in ein vornehmes Modegeschäft des Londoner Westend, wo er zum ersten Mal einem leibhaftigen Mitglied der Familie D’Ascoyne als Kunden begegnet. Als er sich gegen dessen arrogante Unverschämtheit zur Wehr setzt, wird er auf der Stelle entlassen. Daraufhin fasst Louis den Entschluss, nicht mehr nur von der Herzogswürde zu träumen, sondern sich für das seiner armen Mutter und ihm selbst angetane Unrecht an den D’Ascoynes zu rächen, indem er tatsächlich Herzog von Chalfont wird. Erreichen kann er dieses Ziel nur, wenn nicht nur der derzeitige 8. Herzog, sondern auch alle anderen Familienmitglieder sterben, die in der Erbfolge vor Louis stehen – insgesamt acht Personen. Da auf natürlichem Weg nicht damit zu rechnen ist, beschließt Louis, die hinderlichen Verwandten aus dem Weg zu räumen. Den Urheber seiner Entlassung lässt er auf einer Bootsfahrt in Maidenhead ertrinken (samt dessen Geliebter); der leidenschaftliche Amateurfotograf Henry D’Ascoyne stirbt bei einer Explosion in seiner Dunkelkammer, nachdem Louis dort Chemikalien ausgetauscht hat; den leicht vertrottelten alten Pfarrer D’Ascoyne besucht er in der Verkleidung eines Kolonialbischofs und vergiftet dessen Portwein; die Suffragette Lady Agatha D’Ascoyne ermordet er, indem er den Ballon abschießt, von dem aus sie Flugblätter abwirft, und General Rufus D’Ascoyne fällt einer Dose Kaviar zum Opfer, in der eine Bombe versteckt war. Admiral Horatio D’Ascoyne eliminiert sich selbst, indem er nach einer von ihm verschuldeten Kollision zweier Kriegsschiffe mit seinem Schiff untergeht. Nach der Ermordung des ersten D’Ascoyne schreibt Louis dessen Vater, dem Privatbankier, einen wohlformulierten Kondolenzbrief und gewinnt dadurch dessen Aufmerksamkeit und eine Stelle in der Bank. Damit beginnt sein gesellschaftlicher Aufstieg. Er erwirbt sich durch seine Fähigkeiten und durch sein formvollendetes Auftreten das Vertrauen seines Arbeitgebers und steigt zu dessen Privatsekretär auf. Zudem macht er Edith D’Ascoyne, der schönen Witwe des von ihm ermordeten Amateurfotografen, den Hof, unterhält aber daneben eine ehebrecherische Beziehung zu seiner Jugendliebe Sibella, die von ihrer Ehe mit dem plumpen Lionel frustriert ist. Als Edith ihn erhört, lässt er Sibella fallen, denn Edith erscheint ihm als die würdigere Herzogin. Anlässlich der bevorstehenden Verlobung lädt der Herzog von Chalfont als Familienoberhaupt Louis und Edith nach Chalfont Castle ein. Louis begleitet den Herzog zur Jagd in die umliegenden Wälder und erschießt ihn, nachdem er ihn in eine seiner eigenen Wildererfallen gelockt hat; den Mord lässt er wie einen Jagdunfall aussehen. Dadurch geht der Herzogstitel auf das letzte verbliebene Familienmitglied, Louis’ Arbeitgeber, über, der beim Erhalt der Nachricht einen Schlaganfall erleidet und daran stirbt. Kurz zuvor hatte er Louis als nunmehrigen Anwärter auf den Herzogstitel noch zu seinem Teilhaber und Erben gemacht, was Louis in die Lage versetzte, den inzwischen bankrotten Lionel Holland, der ihn betrunken um Hilfe anflehte und mit Selbstmord drohte, kalt abweisen zu können. Louis ist nun am Ziel seiner Wünsche und nimmt als 10. Herzog von Chalfont, begleitet von Edith, sein Schloss in Besitz. Soeben hat er sich mit einer wohlgesetzten Ansprache seinen begeisterten Untergebenen vorgestellt, als ein Detektiv-Inspektor von Scotland Yard erscheint und ihn wegen Mordes verhaftet. Louis, der sich fragt, bei welchem seiner Morde ihm ein Fehler unterlaufen sein könnte, erfährt zu seiner Überraschung, dass er im Verdacht steht, Lionel Holland ermordet zu haben. Er nimmt das einem Herzog zustehende Privileg in Anspruch, vom House of Lords gerichtet zu werden. Während die treue Edith ihn im Gefängnis heiratet, bekennt Sibella während der Gerichtsverhandlung in einer theaterreifen Vorstellung ihr Verhältnis mit Louis und erweckt den Eindruck, dass er Lionel aus Eifersucht umgebracht habe. Die Lords fallen darauf herein und sprechen ihn schuldig. Louis wird zum Tod durch den Strang verurteilt. In den Tagen vor seiner Hinrichtung erhält Louis Besuche von Edith und Sibella. Während Edith ihm die Affäre mit Sibella verzeiht, bietet Sibella ihm ein Geschäft an: Sie lässt durchblicken, dass sie ihn als Mörder der D’Ascoynes durchschaut hat; falls er sich bereit erkläre, auch Edith zu töten und anschließend Sibella zu heiraten und zur Herzogin zu machen, werde Lionels Abschiedsbrief auf wundersame Weise auftauchen und dessen Selbstmord beweisen. Louis bleibt nichts anderes übrig, als darauf einzugehen. Der Hinrichtungstermin rückt jedoch näher, ohne dass er etwas von Sibella hört. Louis nutzt die ihm verbleibende Zeit, um seine Lebensgeschichte einschließlich aller begangenen Morde detailliert niederzuschreiben, und schließt sie am Morgen der Hinrichtung ab. Der Film kehrt zur Rahmenhandlung zurück: Als der Gefängnisdirektor und der Henker kommen, um Louis zur Hinrichtung zu holen, bittet der Henker darum, noch ein selbstverfasstes Gedicht vortragen zu dürfen, und Louis, höflich wie immer, erlaubt es ihm. Dadurch verzögert sich die Vollstreckung, und ein Vollzugsbeamter überbringt in letzter Minute die Nachricht, dass Lionels Abschiedsbrief gefunden wurde. Louis wird freigelassen und findet vor dem Gefängnistor nicht nur eine begeisterte Menschenmenge vor, sondern auch zwei Kutschen. In der einen sitzt Edith, in der anderen Sibella. Beide Frauen blicken ihn einladend und erwartungsvoll an. Während Louis von der einen zur anderen schaut, nähert sich ihm ein Zeitungsreporter und bietet ihm den Abdruck seiner Memoiren an. Da erst fällt ihm sein Manuskript ein, das noch auf dem Tisch in der Zelle liegt…
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