Obwohl die junge Alexa den fast 30 Jahre älteren Bankier Ronald geheiratet hat, lacht sie sich junge potente Männer für außereheliche Treffen an, die sie obendrein mit seinem Geld finanziert. Catalina, die Tochter von Ronald, riecht Lunte und versucht ihren Vater von der Falschheit seiner jungen Frau Alexa vergeblich zu überzeugen. Als Alexa mit ihrem neuen Liebhaber in einer einsam Villa an der Meeresküste die Nacht verbringt, entsteht eine lebensbedrohliche Situation. Der Rausch der Sinne wird zum Todesrausch, der nur von den Wellen der einsamen Meeresküste übertönt wird!
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Hauptdarsteller Bill Murray (2009) Hauptdarstellerin Scarlett Johansson (2008) Der alternde US-amerikanische Filmstar Bob Harris reist für eine Woche nach Tokio, um dort seine schwindende Popularität für eine Whisky-Werbung zur Verfügung zu stellen. Im selben Hotel wohnt die Amerikanerin Charlotte, junge Ehefrau eines flippigen Boulevard-Fotografen. Dieser wurde vom Verlag der Illustrierten, bei welcher er arbeitet, für eine mehrtägige Auftragsarbeit nach Japan geschickt. Charlotte hat erst kürzlich ihr Philosophiestudium absolviert. Während ihr Mann tagsüber seiner Arbeit nachgehen muss und weil ihm sein hektischer Job kaum Zeit für seine Frau lässt, bleibt Charlotte allein im Hotel zurück. Um die Zeit bis zu Johns Rückkehr zu überbrücken, blättert sie in Zeitungen, unternimmt kleine Spaziergänge oder schaut einfach nur gelangweilt aus ihrem Zimmer hoch über der Stadt in die Straßenschluchten Tokios hinunter. Nachts kann sie nicht schlafen. Als sie ihren Mann einmal zu einem Treffen mit den Stars begleitet, welche er fotografiert, wird ihr bewusst, wie oberflächlich seine Welt und wie fehl am Platze sie an seiner Seite ist. So beginnt sie, am Sinn dieser Reise zu zweifeln, ihre Ehe in Frage zu stellen und sich der Ziellosigkeit ihres eigenen Lebens bewusst zu werden. Sie sucht Ruhe und Besinnung etwa bei Ikebana, oder indem sie eine buddhistische Zeremonie in einem Tempel besucht. In der Hotelbar trifft sie auf Bob Harris, dessen 25-jähriger Ehe es ebenfalls an Intimität fehlt, wie die wortkargen, sachlichen Telefongespräche mit seiner Frau andeuten. Wie Charlotte leidet auch er an Schlaflosigkeit und fühlt sich in Tokio fremd und verloren. Symptomatisch ist der Dreh des Whisky-Spots, in dem sich der Titel des Films manifestiert: Der japanische Regisseur gibt Bob ausführliche Anweisungen, wie er sich bei der Szene zu verhalten habe, die Dolmetscherin aber fasst diese jeweils in nur einem einzigen, einfachen Satz zusammen. Der eigentliche Inhalt der Ansagen geht also buchstäblich „in der Übersetzung verloren“, ist daher lost in translation. Die Einsamkeit macht das ungleiche Paar zu Gefährten. Schlaflos und müde vom Jetlag, aber nicht ohne Galgenhumor angesichts ihrer eigenen Verlorenheit und Sprachlosigkeit in der fremden Metropole, schließen sie Freundschaft und streifen gemeinsam, wenn auch nach wie vor ziellos, durch das nächtliche Tokio. Was das ungleiche Paar vereint, sind Melancholie und Resignation: Bob, der schon am Ende seiner Ehe steht und dessen routinemäßige Ferngespräche mit seiner Frau Lydia die ganze Banalität und Unerfülltheit seines Familienlebens verraten, spürt durch die Gegenwart Charlottes den Verlust seiner einstigen Lebenslust umso schmerzlicher; Charlotte, die noch am Anfang ihrer Ehe steht, sieht sich in Bob mit der drohenden Aussicht konfrontiert, dass sich ihr leeres und einsames Eheleben – entgegen Bobs halbherzigen Beteuerungen – wohl auch in Zukunft nicht bessern wird, im Gegenteil. Dabei sorgen nicht nur der beträchtliche Altersunterschied zwischen dem väterlich weisen, aber tapsigen Bob und der neugierigen, einfühlsamen Charlotte, sondern auch der große kulturelle Gegensatz zwischen der japanischen und der amerikanischen Welt immer wieder für Komik, sodass die melancholische Atmosphäre permanent ironisiert und die latente, in ruhigen und traumähnlichen Bildern eingefangene Untergangsstimmung nicht ohne Heiterkeit und Kontemplation inszeniert wird. Ihre platonische Beziehung scheint vorübergehend Schaden zu nehmen, als Bob betrunken nach einem One-Night-Stand mit einer gleichaltrigen Sängerin am folgenden Morgen von Charlotte überrascht wird. Tief enttäuscht zieht sie sich von ihm zurück und versöhnt sich erst kurz vor seinem Rückflug wieder mit ihm, als beide das Hotel bei einem Übungsalarm der Feuerwehr verlassen müssen. Als Bob am nächsten Morgen abreist, sieht er auf dem Weg zum Flughafen Charlotte zufällig noch ein letztes Mal in einer belebten Fußgängerzone. Er läuft zu ihr hin, umarmt sie, flüstert ihr etwas ins Ohr und gibt ihr einen Abschiedskuss. Während er langsam vor ihr zurückweicht und allmählich von der Menschenmenge verschluckt wird, blickt sie ihm noch lange lächelnd nach. ↑ Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag; kein Text angegeben für Einzelnachweis mit dem Namen nytimes_2003-09-21.
Ausführlichere Inhaltsangabe aus
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