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Frank Castle arbeitet als verdeckter FBI-Ermittler bei der Polizei in Tampa. Seiner Familie zuliebe will er diese gefährliche Tätigkeit aber aufgeben und in den Ruhestand gehen. Im weit entfernten London wollen sie sich eine neue Existenz aufbauen. Doch bei seinem letzten Einsatz geht etwas schief: Bei einem Waffendeal an den Docks, bei dem er als Dealer getarnt teilnimmt, wird Bobby Saint, der Sohn des Unterweltbosses Howard Saint, erschossen. Dieser sinnt auf Rache und sieht in Frank Castle den Verantwortlichen für den Tod seines Sohnes. Der befindet sich gerade auf einer Familienfeier in Puerto Rico. Saints Gattin Livia will, dass Castle und seine ganze Familie ermordet werden. Saint schickt einen Trupp von Handlangern, darunter auch sein zweiter Sohn Johnny, nach Puerto Rico. Auf der idyllischen Familienfeier ermorden die Killer unter der Führung von Saints rechter Hand Quentin Glass gnadenlos alle Verwandten von Frank Castle. Nur dieser kann sich wehren und mehrere Angreifer ausschalten. Seine Frau Maria und sein kleiner Sohn Will fliehen, werden aber auf einem Bootssteg eingeholt und von Johnny mit einem Geländewagen überfahren. Castle kommt zu spät und findet nur noch ihre Leichen vor. In blanker Wut stürzt er sich auf die Mörder, doch er wird angeschossen, überwältigt und misshandelt. Saints Leute setzten den Bootssteg mit Benzin in Brand und lassen den vermeintlich sterbenden Castle dort zurück. Doch er wird durch die Treibstoffexplosion ins Meer geschleudert und von einem Fischer wieder gesund gepflegt. Castle kennt nun nur noch ein Ziel: Er will Howard Saint und seine Leute für den Mord an seiner Familie zur Rechenschaft ziehen. Er stattet sich mit dem Waffenarsenal seines toten Vaters aus und findet ein schwarzes Shirt mit einem großen Totenkopf wieder, das sein Sohn ihm kürzlich geschenkt hatte. Mit dieser Ausrüstung zieht er in ein schäbiges Mietshaus in Tampa. Dort lernt er seine neuen Nachbarn kennen: Die hübsche, früher alkoholabhängige Kellnerin Joan, den Piercingträger Dave und den dicken Koch Bumpo. Alle drei sind wie er Außenseiter der Gesellschaft, und so freundet er sich widerstrebend mit ihnen an. Währenddessen fädelt er seinen Rachefeldzug gegen Howard Saint ein. Mit einer „Eis-am-Stiel“-Folter entlockt er dem Kleinganoven Micky Duka, der für Saint arbeiten muss, die Schwachpunkte des Unterweltbosses: Seine Geschäfte, seine rechte Hand und Freund Quentin Glass und seine geliebte Frau Livia. Danach zwingt Castle Duka zur Zusammenarbeit. Castle beginnt, Saints Geschäfte zu manipulieren und seine Bargeldbestände zu vernichten. Dieser weiß nun, dass Castle überlebt hat und setzt den Gitarre spielenden Auftragskiller Harry Heck auf ihn an. Nach einer Autoverfolgungsjagd kann Castle Heck in letzter Sekunde mit einem modifizierten Springmesser töten. Um Zwietracht zwischen Saint und seinen Vertrauten Glass zu säen, entführt Castle unbemerkt Livias Sportwagen und parkt ihn im Halteverbot vor einem Hotel, wo er einen Strafzettel bekommt. So ist Livias Anwesenheit in diesem Hotel dokumentiert. Zur gleichen Zeit lockt er Quentin unter einem Vorwand in dasselbe Hotel. Schließlich schafft er es, Saints Geschäfte ganz zu ruinieren und diesen bei seinen Geschäftspartnern unter Druck zu setzen. Außer sich vor Wut setzt Saint den nächsten Killer, den „Russen“, auf Castle an. Im Mietshaus kommt es zum heftigen Kampf zwischen Castle und dem bärenstarken Russen, bis Castle ihm schließlich einen Topf siedendes Fett ins Gesicht schütten und ihn eine Treppe hinunter werfen kann, was dem Killer das Genick bricht. Doch schon naht eine weitere Killertruppe. Joan kann den schwerverletzten Castle gerade noch verstecken. Die Killer wollen aus Dave und Bumpo Informationen über Castles Verbleib herauspressen. Doch diese bleiben tapfer und verraten ihren Freund nicht, trotz aller Schmerzen, die Quentin Dave durch Herausreißen seiner Piercings zufügt. Wieder bei Kräften, will Castle die Sache endgültig beenden. Er bricht in Quentins Haus ein und platziert dort einen Ohrring von Livia Saint. Außerdem lenkt sein Gehilfe Micky Duka Saints Aufmerksamkeit auf den Strafzettel und macht Andeutungen über eine Affäre zwischen seiner Frau und Quentin Glass. Saint wird misstrauisch, durchsucht Quentins Haus und findet den Ohrring. Wütend bringt er beide um: Zuerst sticht er Quentin nieder, der in Wahrheit jedoch homosexuell war, und wirft seine Frau kurz danach von einer Brücke vor einen fahrenden Zug. Saint versammelt seine Männer in seinem Privatclub und setzt ein Kopfgeld auf Castle aus. Doch dieser ist bereits vor dem Club in Stellung gegangen und macht sich bereit, ihn schwer bewaffnet zu stürmen. Die Wachen am Eingang und in der unteren Etage des Clubs schaltet er unauffällig mit seinem Bogen aus. Nachdem er eine Mine in einem Getränkekühler platziert hat, schickt er sie hoch zu Saint und seinen Leuten. Nach der Explosion der Mine geht er hinauf und schießt die überraschten und verwundeten Feinde einen nach dem anderen nieder. Saint kann jedoch in dem Durcheinander vorerst entkommen. Nach der Schießerei drückt Castle Saints zweitem Sohn eine seiner Minen in die Hand und aktiviert sie. Da dieser von einem Regal eingeklemmt ist und sich nicht mehr befreien kann, sieht man ihn mit der Mine in der Hand um sein Leben flehen. Der angeschlagene Saint versucht zu fliehen, wird jedoch vor dem Club von Castle gestellt. Als Castle zu Saint sagt, dass dieser ihm alles genommen hätte, und Saint antwortet, dass Castle für den Tod eines seiner Söhne verantwortlich sei, hört man im Hintergrund Johnny schreien, gefolgt von einer Explosion. Es folgt ein kurzer Schusswechsel, in dem Saint unterliegt. Castle offenbart dem am Boden liegenden Saint nun, dass er auf seinen Plan hereingefallen ist und seine Frau und seinen besten Freund völlig grundlos getötet hat. Dann bindet er Saint an die Stoßstange eines Autos und legt den Gang ein, sodass dieses Saint über den Parkplatz schleift, wo er an allen Autos Minen angebracht hat und diese nun explodieren lässt. Howard Saint lässt er in dem Flammeninferno umkommen. Man kann nun aus der Vogelperspektive erkennen, dass die brennenden Autos den Totenkopf seines Shirts formen. Zuletzt kehrt er ins Mietshaus zurück und versucht dort, sich selbst zu töten. Doch als er an seine Frau Maria denken muss, erkennt er, dass ihm ein anderes Schicksal bestimmt ist. Er bedankt sich bei seinen Nachbarn für alles und hinterlässt ihnen drei Geldstapel, die er bei Howard Saint erbeutet hat. In der letzten Szene sieht man Castle im Sonnenuntergang auf der Sunshine Skyway Bridge stehen. Er schwört sich, die Kriminellen zu bekämpfen und auszurotten. Er nennt sich nun The Punisher.
Ausführlichere Inhaltsangabe aus
Wikipedia
(Handlung, DE), Lizenz CC BY-SA 4.0. Der Bereich kann Spoiler enthalten.